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	<title>Berliner Wassertisch &#187; Pressemitteilungen</title>
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	<description>Wasser gehört in BürgerInnenhand</description>
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		<title>Nach Wasserklage der Piraten: Kein goldener Handschlag für Veolia!  – PRESSEMITTEILUNG VOM 16.05.2013</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 08:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[jur. Anfechtung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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		<description><![CDATA[(Berlin, 16. Mai 2013) Im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses wurde gestern bekannt, dass Veolia mit dem Senat über einen vollständigen Rückzug des Konzerns aus den Berliner Wasserbetrieben verhandelt. Nachdem das Bundeskartellamt gegen den einkalkulierten Preismissbrauch mit seiner Preissenkungsverfügung vorgegangen ist, droht mit der Organklage der Piraten auch die Gewinngarantie als zweite Säule des Geschäftsmodells der Teilprivatisierung &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/nach-wasserklage-der-piraten-kein-goldener-handschlag-fur-veolia/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 16. Mai 2013) Im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses wurde gestern bekannt, dass Veolia mit dem Senat über einen vollständigen Rückzug des Konzerns aus den Berliner Wasserbetrieben verhandelt.</strong></p>
<p>Nachdem das Bundeskartellamt gegen den einkalkulierten Preismissbrauch mit seiner Preissenkungsverfügung vorgegangen ist, droht mit der Organklage der Piraten auch die Gewinngarantie als zweite Säule des Geschäftsmodells der Teilprivatisierung zu kippen. Die Klage zeigt nun erste Folgen: Der SPD/CDU Senat und Veolia bekommen kalte Füße. Der Berliner Wassertisch befürchtet allerdings, dass sich das Szenario des RWE-Rückkaufdeals nun mit Veolia in ähnlicher Form wiederholen könnte. Am 25. Oktober 2012 war der Rückkauf der RWE-Anteile zu dem stark überhöhten Preis von 648 Mio. EUR von SPD und CDU gegen den Widerstand der Oppositionsparteien beschlossen worden.</p>
<p>Dazu Wolfgang Rebel, Sprecher des Berliner Wassertischs: <em>„Nach der Einreichung der Organklage gegen die verfassungswidrige Gewinngarantie scheint Veolia der Boden in Berlin zu heiß zu werden. Dieser Rückzug darf nicht erneut – wie bei RWE – mit einem überteuerten Rückkauf-Preis vergoldet werden! Der Spruch des Verfassungsgerichts muss abgewartet werden – nur so kann die Option für eine kostengünstige Rückabwicklung erhalten bleiben!“</em></p>
<p>Das Geschäftsmodell der von SPD, CDU und den Wasserkonzernen RWE und Veolia vereinbarten Teilprivatisierung der BWB beruhte auf erheblichem Preismissbrauch. Durch den Beschluss des Kartellamtes, dass die Wasserpreise um 20-30% missbräuchlich überhöht sind, ist der Wert der Wasserbetriebe erheblich gesunken. Der Rückkaufpreis der RWE-Anteile war daher viel zu hoch. Hinzu kommt, dass die Finanzierung dieser Summe nicht – wie behauptet – über 30 Jahre zu dem gegenwärtigen äußerst geringen Zinssatz aufrechterhalten werden kann. Die Wasser-verbraucher und Steuerzahler werden dadurch auch in Zukunft hoch belastet. An eine Senkung der Wasserpreise ist bei einem überhöhten Rückkaufpreis auf lange Sicht nicht zu denken. Für den Piraten Gerwald Claus-Brunner ist das Vorgehen eine Fortsetzung der Politik von 1999: <em>„The same procedure as 1999 – dieselben Parteien, die gleichen Aktionen.“</em></p>
<p>Der Wassertisch fordert:<br />
• kein Rückkauf der Veolia-Anteile nach dem Muster des RWE-Rückkaufs<br />
• die Organklage der Piratenfraktion muss unbedingt aufrecht erhalten werden; jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die anderen Oppositionsparteien, der Klage noch beizutreten!</p>
<p>Dazu Rainer Heinrich, Vertrauensperson des Volksbegehrens „UNSER WASSER“: <em>„Der Skandal der verfassungswidrigen Gewinngarantie muss ein für allemal auch für zukünftige Fälle vom Verfassungsgericht gebrandmarkt werden. Hier geht es um grundsätzliche Rechtsfragen. Wir glauben nicht, dass das Gericht in seinem Urteil den Konzernlobbyisten erlauben wird, private Gewinninteressen über die in der Verfassung verbrieften Rechte des Parlaments zu stellen. Das verfassungswidrige Verhalten des Senats muss endlich ein Ende haben!“</em></p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 915 092 41<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/05/PM20130516.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		<title>Wasser-Klage: Verfassungsgericht fordert Senat zu Stellungnahme auf! &#8211; PRESSEMITTEILUNG VOM 07.05.2013</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 07:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[jur. Anfechtung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[(Berlin, 7. Mai 2013) Am 25. April hat die Piratenfraktion, vertreten von Prof. Dr. Kirchberg, eine Organklage gegen die die Verletzung des parlamentarischen Budgetrechts im Zusammenhang mit der Teil-Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe beim Berliner Verfassungsgericht eingereicht. Der Berliner Verfassungsgerichtshof hat dem Senat von Berlin nun die Klageschrift im Organstreitverfahren mit der Aufforderung zur Stellungnahme „binnen &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/wasser-klage-verfassungsgericht-fordert-senat-zu-stellungnahme-auf-pressemitteilung-vom-07-05-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 7. Mai 2013) Am 25. April hat die Piratenfraktion, vertreten von Prof. Dr. Kirchberg, eine Organklage gegen die die Verletzung des parlamentarischen Budgetrechts im Zusammenhang mit der Teil-Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe beim Berliner Verfassungsgericht eingereicht. Der Berliner Verfassungsgerichtshof hat dem Senat von Berlin nun die Klageschrift im Organstreitverfahren mit der Aufforderung zur Stellungnahme „binnen zweier Monate“ zugestellt. </strong></p>
<p>Dazu Wolfgang Rebel, Sprecher des Berliner Wassertischs: <em>„Wir fordern die Fraktionen der Grünen und Linken nochmals auf, der vom Berliner Wassertisch unterstützten Klage der Piraten beizutreten. Die Berliner Bürger erwarten, dass die Parteien der Opposition geschlossen gegen die skandalösen Wasserverträge und die Gewinngarantie vorgehen.“</em></p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 915 092 41<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/05/PM20130507.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		<item>
		<title>Wassertisch erzwingt Offenlegung des bisher unveröffentlichten Shareholders‘ Agreement &#8211; PRESSEMITTEILUNG VOM 04.05.2013</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 08:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[(Berlin, 4. Mai 2013) Was die Berliner Abgeordneten vor dem Rückkauf-RWE-Anteile nur unter Einhaltung strengster Geheimhaltungsvorschriften im Datenraum des Abgeordnetenhauses einsehen konnten, kann nun öffentlich im Internet gelesen und herunter geladen werden. Der Wassertisch hat nach einem Briefwechsel mit dem Finanzsenator erreicht, dass das Shareholders Agreement frei im Internet verfügbar ist. Das Shareholders&#8217; Agreement ist &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/wassertisch-erzwingt-offenlegung-des-bisher-unveroffentlichten-shareholders%e2%80%98-agreement-pressemitteilung-vom-04-05-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 4. Mai 2013) Was die Berliner Abgeordneten vor dem Rückkauf-RWE-Anteile nur unter Einhaltung strengster Geheimhaltungsvorschriften im Datenraum des Abgeordnetenhauses einsehen konnten, kann nun öffentlich im Internet gelesen und herunter geladen werden. Der Wassertisch hat nach einem Briefwechsel mit dem Finanzsenator erreicht, dass das Shareholders Agreement frei im Internet verfügbar ist.</strong></p>
<p>Das Shareholders&#8217; Agreement ist ein wichtiger Bestandteil des Rückkaufvertrags des RWE-Anteils an den Berliner Wasserbetrieben (BWB). Es ist maßgeblich für die Machtverteilung in den BWB. Obwohl der Senat aufgrund des Volksgesetzes zur Offenlegung verpflichtet ist, hat er den Vertragsbestandteil bislang widerrechtlich geheim gehalten. Eine wirksame öffentliche und parlamentarische demokratische Kontrolle des überteuerten Rückkaufs der RWE-Anteile wurde durch die Geheimhaltung verhindert.</p>
<p>Dazu Wolfgang Rebel, Sprecher des Berliner Wassertischs: <em>„Der Berliner Wassertisch hat schon vor dem überteuerten RWE-Rückkauf darauf hingewiesen, dass das Shareholders‘ Agreement hätte veröffentlicht werden müssen. Die fortgesetzten Tricksereien des Senats bei den Wasserverträgen sind unerträglich. Sie zeigen, wie dringend erforderlich die Organklage ist, die jetzt die Piratenfraktion gegen die Wasserverträge eingereicht hat. Es hilft offensichtlich nur eins: Die Verträge müssen rückabgewickelt werden.“</em></p>
<p>Erneut musste erst der Wassertisch tätig werden, um Transparenz in die Wasserverträge zu bringen. Leider war dies erst nachträglich möglich. Dieser Vorgang zeigt umso deutlicher, wie dringend notwendig direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung in der öffentlichen Daseinsvorsorge sind. Der Berliner Wassertisch ruft daher dazu auf, das aktuelle <a title="Webseite Energietisch" href="http://berliner-energietisch.net/" target="_blank">Volksbegehren des Berliner Energietischs</a> „NEUE ENERGIE FÜR BERLIN“ zu unterstützen. Es sieht nicht nur die Rekommunalisierung durch Gründung eines Stadtwerks vor, sondern auch dessen permanente Kontrolle durch Bürgerinnen und Bürger.</p>
<p>Eine <a title="Informationsveranstaltung der Tische" href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/pics/Tischeveranstaltung_Mai2013.pdf" target="_blank">Informationsveranstaltung</a>, an der auch S-Bahntisch und Wassertisch teilnehmen werden, findet unter dem Motto: „Wasser Strom S-Bahn – Für Alle“ am 22. Mai 2013 um 19 Uhr im Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin statt.</p>
<p>Weitere Informationen zum Shareholders‘ Agreement: <a title="PM Wassertisch vom 20.02.2013" href="http://berliner-wassertisch.info/?p=2583" target="_blank">http://berliner-wassertisch.info/?p=2583</a> und <a title="PM Wassertisch vom 26.02.2013" href="http://berliner-wassertisch.info/?p=2658" target="_blank">http://berliner-wassertisch.info/?p=2658</a></p>
<p>Link zum offengelegten Shareholders‘ Agreement:<br /><a title="Shareholders' Agreement englisches Original" href="http://www.berlin.de/sen/finanzen/dokumentendownload/vermoegen/wasser/shareholders_agreement_engl_original.pdf" target="_blank">http://www.berlin.de/sen/finanzen/dokumentendownload/vermoegen/wasser/shareholders_agreement_engl_original.pdf</a><br />
und<br /> <a title="Shareholders' Agreement deutsche Übersetzung(shilfe)" href="http://www.berlin.de/sen/finanzen/dokumentendownload/vermoegen/wasser/shareholders_agreement___bersetzungshilfe.pdf" target="_blank">http://www.berlin.de/sen/finanzen/dokumentendownload/vermoegen/wasser/shareholders_agreement___bersetzungshilfe.pdf</a></p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 915 092 41<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/05/PM20130504.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Veolia verstärkt Einfluss auf Wasserbetriebe &#8211; PRESSEMITTEILUNG VOM 03.05.2013</title>
		<link>http://berliner-wassertisch.info/veolia-verstarkt-einfluss-auf-wasserbetriebe-pressemitteilung-vom-03-05-2013/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 14:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[(Berlin, 3. Mai 2013) Laut einer Mitteilung der Berliner Wasserbetriebe vom Dienstag übernimmt der Vorstandsvorsitzende Jörg Simon zusätzlich den Bereich Betrieb und Technik. Als Teil einer sogenannten Optimierungsstrategie wird der Vorstand der Berliner Wasserbetriebe (BWB) von vier auf drei Vorstände verkleinert. Der bisherige Technikvorstand Dr. Georg Grunwald – bisher vor allem für den hoheitlichen Abwasserbereich &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/veolia-verstarkt-einfluss-auf-wasserbetriebe-pressemitteilung-vom-03-05-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 3. Mai 2013) Laut einer Mitteilung der Berliner Wasserbetriebe vom Dienstag übernimmt der Vorstandsvorsitzende Jörg Simon zusätzlich den Bereich Betrieb und Technik. </strong></p>
<p>Als Teil einer sogenannten Optimierungsstrategie wird der Vorstand der Berliner Wasserbetriebe (BWB) von vier auf drei Vorstände verkleinert. Der bisherige Technikvorstand Dr. Georg Grunwald – bisher vor allem für den hoheitlichen Abwasserbereich zuständig – scheidet zum Ende des Monats aus. Damit geht die Einflussnahme des Landes auf die Wasserbetriebe faktisch gegen Null. Obwohl Veolia nach dem Rückkauf der RWE-Anteile weniger als ein Viertel der BWB-Anteile besitzt, hat der private Konzern jetzt alle Zügel zur Steuerung der Wasserbetriebe in der Hand.</p>
<p><em>„Diese Änderung in der Machtzentrale der Wasserbetriebe zeigt, dass dem Senat, anders als immer wieder behauptet, nichts aber auch gar nichts an einer Rekommunalisierung der Wasserbetriebe liegt. Immer unverfrorener bedienen SPD und CDU die Interessen von Veolia auf Kosten der Bürger.“</em> sagt Wolfgang Rebel, Pressesprecher des Wassertischs. (hier ein Link zur Schein-Rekommunalisierung à la SPD: <a title="Vertrag des Grauens" href="https://www.youtube.com/watch?v=6flFD3ErZmk" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=6flFD3ErZmk</a> )</p>
<p>Im Koalitionsvertrag hatten SPD und CDU vereinbart, über die Wasserverträge Nachverhandlungen führen zu wollen. Jetzt drängt sich der Verdacht auf, dass die Verkleinerung des Vorstandes bereits ein Ergebnis solcher Nachverhandlungen ist. Im Teilprivatisierungsvertrag ist nämlich in § 9.5 festgelegt, dass der Vorstand der BWB aus vier Mitgliedern bestehen soll, wobei das für den Bereich Technik zuständige Vorstandsmitglied vom Land Berlin vorgeschlagen wird. Diese Bestimmung des Vertrags wurde jetzt offensichtlich verändert, diese Änderung jedoch nicht veröffentlicht. Dies ist eine schwerwiegende Verletzung des Offenlegungsgesetzes vom 4. März 2011, das durch den erfolgreichen Wasser-Volksentscheid zustande kam.</p>
<p>Außerdem könnte die Preissenkungsverfügung des Bundeskartellamtes für das Frischwasser bald rechtskräftig werden. Damit ist die gegenwärtige hohe Rendite für Veolia in Gefahr. Mit der Optimierungsstrategie von Senatorin Yzer soll deshalb gegengesteuert werden: Zum einen soll durch den Machtzuwachs des Vorstandsvorsitzenden Simon die betriebliche Führung von Veolia gestärkt werden, zum anderen wird mit der Einsparung des Technik-Vorstandspostens ein deutliches Signal für mögliche Verschlechterungen auch bei den Mitarbeitern gesetzt.<br />
Dazu Rainer Heinrich, Wirtschaftsexperte des Berliner Wassertischs: <em>„Wenn Wirtschaftssenatorin Yzer jetzt schon das Gehalt des vom Land Berlin berufenen Vorstands wegoptimiert, dann lässt das für die Arbeitsbedingungen der Wasserwerker und die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze bei den Wasserbetrieben nichts Gutes erwarten. Solche negativen Veränderungen können aber nicht im Interesse der Berlinerinnen und Berliner sein.“</em></p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 915 092 41<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/05/PM20130503.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Klage gegen Wasserverträge fristgerecht beim Berliner Verfassungsgericht eingereicht! &#8211; PRESSEMITTEILUNG VOM 25.04.2013</title>
		<link>http://berliner-wassertisch.info/klage-gegen-wasservertrage-fristgerecht-beim-berliner-verfassungsgericht-eingereicht-pressemitteilung-vom-25-04-2013/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 12:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[jur. Anfechtung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[(Berlin, 25. April 2013) Pünktlich vor Fristablauf hat heute der renommierte Jurist Prof. Dr. Christian Kirchberg für die Piratenfraktion eine Organklage gegen die Gewinngarantie beim Berliner Verfassungsgerichtshof eingereicht. Bereits am 9. April hatte die Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus beschlossen, ein Organstreitverfahren gegen die Teilprivatisierungsverträge der Berliner Wasserbetriebe in die Wege zu leiten. Heute wurde die Klageschrift &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/klage-gegen-wasservertrage-fristgerecht-beim-berliner-verfassungsgericht-eingereicht-pressemitteilung-vom-25-04-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 25. April 2013) Pünktlich vor Fristablauf hat heute der renommierte Jurist Prof. Dr. Christian Kirchberg für die Piratenfraktion eine Organklage gegen die Gewinngarantie beim Berliner Verfassungsgerichtshof eingereicht.<br />
</strong><br />
Bereits am 9. April hatte die Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus beschlossen, ein Organstreitverfahren gegen die Teilprivatisierungsverträge der Berliner Wasserbetriebe in die Wege zu leiten. Heute wurde die Klageschrift fristgerecht beim Verfassungsgericht eingereicht.</p>
<p>Die Klage richtet sich gegen die Aushebelung des Budgetrechts der Abgeordneten, die durch eine Gewinngarantie für private Anteilseigner zustande kommt. Diese ist seit 1999 in den Wasser-Privatisierungsverträgen festgeschrieben und wurde anlässlich des Rückkaufs der RWE-Anteile an den Wasserbetrieben mit dem Rückkaufvertrag erneut bestätigt. Dazu Wolfgang Rebel, Pressesprecher des Berliner Wassertischs: <em>&#8220;Mit der Organklage wird nicht nur das Budgetrecht als wichtigstes Recht des Parlaments verteidigt, sondern auch die von vielen Juristen als verfassungswidrig eingestufte Gewinngarantie endlich einer gerichtlichen Prüfung unterzogen. Nach einem positiven Urteil muss der Senat tätig werden und kann sich nicht mehr hinter seiner bisher hochgehaltenen Vertragstreue verstecken. Die Berlinerinnen und Berliner werden nicht zulassen, dass dieser Vertrag trotz gerichtlich festgestellter Verfassungswidrigkeit weiter fortgesetzt wird.&#8221;</em></p>
<p>2011 hatte ein Volksentscheid zur Offenlegung der damaligen Geheimverträge geführt. Per Volksgesetz sollte das Vertragswerk dann von unabhängigen Sachverständigen überprüft werden. Dies wurde jedoch durch die Abgeordneten von SPD und CDU verhindert, indem sie dem Sonderausschuss „Wasserverträge“ die nötigen finanziellen Mittel verweigerten. Der Berliner Wassertisch be-auftragte daraufhin auf eigene Kosten einen hochkarätigen Juristen mit der Überprüfung. Als Ergeb-nis stellte der Wassertisch gemeinsam mit der Grünen Liga Berlin, dem VDGN und dem Bund der Steuerzahler am 4. April eine von Prof. Dr. Kirchberg entwickelte Klagemöglichkeit vor. Gegenstand der Klage ist die Verletzung des Budgetrechts des Berliner Abgeordnetenhauses nach Art. 87 Abs.1 der Verfassung von Berlin, da die skandalöse Gewinngarantie eine Sicherheitsübernahme ist, für die ein Gesetz nötig gewesen wäre.</p>
<p>Dazu Rainer Heinrich, Vertrauensperson des Volksbegehrens: <em>&#8220;Die Klage greift nicht nur die Budgetrechtsverletzung an, wie auch von Seiten der Grünen behauptet wird. Die gerichtliche Feststellung der Budgetrechtsverletzung setzt vielmehr die Feststellung der Verfassungswidrigkeit der Gewinngarantie voraus. Ist jedoch die Verfassungswidrigkeit der Gewinngarantie festgestellt, sind die Wasserverträge in ihrem Kern getroffen, denn für den verbliebenen Konzern Veolia geht es nur um die per einkalkuliertem Preismissbrauch garantierten Profite.&#8221;</em></p>
<p>Als nächstes wird der Gerichtshof das Aktenzeichen bekanntgeben und sowohl den Senat als auch den Präsidenten des Abgeordnetenhauses zu einer Stellungnahme auffordern.</p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 343 332<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/04/PM20130425.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		</item>
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		<title>Piraten setzen Forderung des Volksentscheids um!PRESSEMITTEILUNG VOM 16.04.2013</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 12:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Berlin, 16. April 2013) Die Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus hat am 9. April beschlossen, die Wasserverträge mit einer Organklage juristisch anzugreifen. Gestern wurde der renommierte Jurist Prof. Dr. Christian Kirchberg mit der Klagevertretung beauftragt. Bereits letzten Dienstag hat die Fraktion der Piraten beschlossen, ein Organstreitverfahren gegen die Teilprivatisierungsverträge der Berliner Wasserbetriebe in die Wege zu leiten. &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/piraten-setzen-forderung-des-volksentscheids-um-pressemitteilung-vom-16-04-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 16. April 2013) Die Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus hat am 9. April beschlossen, die Wasserverträge mit einer Organklage juristisch anzugreifen. Gestern wurde der renommierte Jurist Prof. Dr. Christian Kirchberg mit der Klagevertretung beauftragt.<br />
</strong><br />
Bereits letzten Dienstag hat die Fraktion der Piraten beschlossen, ein Organstreitverfahren gegen die Teilprivatisierungsverträge der Berliner Wasserbetriebe in die Wege zu leiten. Jetzt wurde der Verwaltungs- und Verfassungsjurist Prof. Dr. Christian Kirchberg, Vorsitzender des Verfassungsrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer, beauftragt, die Klageschrift zu erstellen.</p>
<p>Dazu Wolfgang Rebel, Pressesprecher des Berliner Wassertischs: <em>&#8220;Die Organklage ist ein Meilenstein in der Geschichte des Volksbegehrens. Es ist kein Zufall, dass dieser Schritt von den Piraten kommt. Sie haben das Volksbegehren UNSER WASSER als einzige Partei im Abgeordnetenhaus von Beginn an entschlossen unterstützt. Nach dem Volksentscheid hat der Piraten-Abgeordnete Gerwald Claus-Brunner im Sonderausschuss Wasserverträge hervorragende Arbeit geleistet, und mit der Organklage setzen die Piraten ihre Politik für die Interessen der Berliner Bürger konsequent fort.&#8221;</em></p>
<p>Ziel des Volksbegehrens war es, die Offenlegung der Geheimverträge zu erzwingen, um skandalöse Vertragsbestandteile wie die Gewinngarantie für die Wasserkonzerne an die Öffentlichkeit zu bringen. Per Volksgesetz sollte das Vertragswerk von unabhängigen Sachverständigen überprüft werden. Dies wurde jedoch durch die Abgeordneten von SPD und CDU verhindert, indem sie dem Sonderausschuss „Wasserverträge“ die nötigen finanziellen Mittel versagten. Der Berliner Wassertisch beauftragte daraufhin auf eigene Kosten einen hochkarätigen Juristen mit der Überprüfung. Als Ergebnis stellte der Wassertisch gemeinsam mit der Grünen Liga Berlin, dem VDGN und dem Bund der Steuerzahler am 4. April eine von Prof. Dr. Kirchberg entwickelte Klagemöglichkeit vor. Gegenstand der Klage ist die Verletzung des Budgetrechts des Berliner Abgeordnetenhauses nach Art. 87 Abs.1 der Verfassung von Berlin (VvB), da die skandalöse Gewinngarantie eine Sicherheitsübernahme ist, für die ein Gesetz nötig gewesen wäre. Mit dem Rückkauf der RWE-Anteile hat sich nach Ansicht des Juristen eine neue Klagefrist eröffnet, um die Teilprivatisierungsverträge mit der Gewinngarantie (§ 23.7 KV) für die Wasserkonzerne anzufechten.</p>
<p>Dazu Rainer Heinrich, Vertrauensperson des Volksbegehrens: <em>&#8220;Der Wassertisch erhofft sich im Sinne aller Berliner, dass über die Feststellung der Budgetverletzung mittelbar die Gewinngarantie in den Wasserverträgen (§23.7 KV) angefochten werden kann. Wenn die Verfassungswidrigkeit festgestellt ist, müssen auch die Verträge beseitigt werden. Bisher setzte die Regierung die konzernfreundliche Politik von 1999 fort. Von ihr ist keine bürgernahe Rekommunalisierung zu erwarten. Umso wichtiger ist eine juristische Anfechtung der Verträge.&#8221;</em></p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 343 332<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/04/PM20130416.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		</item>
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		<title>Wasserklage: Finanzierung steht &#8211; PRESSEMITTEILUNG VOM 13.04.2013</title>
		<link>http://berliner-wassertisch.info/wasserklage-finanzierung-steht-pressemitteilung-vom-13-04-2013/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 12:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[jur. Anfechtung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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		<description><![CDATA[(Berlin, 13. April 2013) Bislang scheiterte die von Prof. Dr. Kirchberg vorgeschlagene Organstreitklage gegen die Wasserverträge an den Honorarkosten. Die Piratenfraktion hat am Dienstag zwar beschlossen, eine Klage auch allein durchzuführen. Allerdings waren ihnen die Kosten zu hoch. Bei den Linken stand bislang ebenfalls das Finanzierungsargument im Vordergrund. Deshalb wollten sie nur mit allen Oppositionsparteien &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/wasserklage-finanzierung-steht-pressemitteilung-vom-13-04-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Berlin, 13. April 2013) Bislang scheiterte die von Prof. Dr. Kirchberg vorgeschlagene Organstreitklage gegen die Wasserverträge an den Honorarkosten. Die Piratenfraktion hat am Dienstag zwar beschlossen, eine Klage auch allein durchzuführen. Allerdings waren ihnen die Kosten zu hoch. Bei den Linken stand bislang ebenfalls das Finanzierungsargument im Vordergrund. Deshalb wollten sie nur mit allen Oppositionsparteien gemeinsam klagen.</p>
<p>Eine Anfrage des Berliner Wassertischs beim Berliner Parlamentspräsidenten ergab jetzt: Die <a title="Bürger dürfen Fraktionen spenden" href="http://de.scribd.com/doc/135568190/Antwort-vom-Direktor-AGH-vom-12-April-2013" target="_blank">Bürger dürfen den Fraktionen spenden</a>. Damit steht einer Klage nichts mehr im Wege. Dazu Wolfgang Rebel, Sprecher des Berliner Wassertischs: <em>„Das ist eine gute Nachricht für unser Wasser. Der Wassertisch kann zusagen, mindestens die Höhe des Anteils der Grünen zu übernehmen. Wir werden uns gleich am Montag mit den Fraktionen der Piraten und Linken in Verbindung setzen.“</em></p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 343 332<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/04/PM20130413.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grüne lehnen Wasserklage gegen Gewinngarantie aus nichtigen Gründen ab &#8211; PRESSEMITTEILUNG VOM 12.04.2013</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 16:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[jur. Anfechtung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[(Berlin, 12. April 2013) Die berühmt-berüchtigte Gewinngarantie der Wasserverträge, die für die missbräuchlich überhöhten Preise verantwortlich ist, gilt schon lange als verfassungswidrig. Erstmals hat mit Prof. Dr. Christian Kirchberg ein renommierter Verfassungsjurist einen reellen Klageweg gegen den Paragrafen vorgestellt. Die Grünen lassen die Klagemöglichkeit jedoch mit der Begründung verstreichen, dass sie nicht zielführend sei. Diese &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/grune-lehnen-wasserklage-gegen-gewinngarantie-aus-nichtigen-grunden-ab-pressemitteilung-vom-12-04-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Berlin, 12. April 2013) Die berühmt-berüchtigte Gewinngarantie der Wasserverträge, die für die missbräuchlich überhöhten Preise verantwortlich ist, gilt schon lange als verfassungswidrig. Erstmals hat mit Prof. Dr. Christian Kirchberg ein renommierter Verfassungsjurist einen reellen Klageweg gegen den Paragrafen vorgestellt. Die Grünen lassen die Klagemöglichkeit jedoch mit der Begründung verstreichen, dass sie nicht zielführend sei. Diese Behauptung ist jedoch unzutreffend. Wenn das Verfassungsgericht feststellt, dass die Gewinngarantie verfassungswidrig ist, weil sie das verfassungsrechtlich geschützte Budgetrecht des Parlaments verletzt, sind die Verträge in ihrem Kern getroffen. Diese Feststellung ist daher ein Herzensanliegen der Berliner Bevölkerung. Dazu Wolfgang Rebel, Sprecher des Berliner Wassertischs: <em>„Gerade bei den Wasserverträgen, deren Offenlegung die Berliner per Volksentscheid erreicht haben, erwarten die Bürger von ihren Abgeordneten, dass sie jede seriöse Möglichkeit wahrnehmen, die Verfassungswidrigkeit der Verträge gerichtlich feststellen zu lassen. Die Verweigerung ist eine Missachtung des Bürgerwillens, die nicht mehr nachvollziehbar ist.“</em></p>
<p>Die Linke haben dem Organstreitverfahren zugestimmt, rätselhafterweise aber nur mit der gesamten Opposition. Ob sie mit den Piraten allein klagen, ist nicht zu erfahren; der Wassertisch erreicht keinen der Verantwortlichen. Die Piraten haben als einzige eine Klage befürwortet, bemängeln allerdings die Höhe des Anwaltshonorars. Dazu ist zu sagen: Der Klageweg, den Prof. Dr. Christian Kirchberg vorgestellt hat, wird zwar von zwei der erfahrensten Verfassungsjuristen als absolut vertretbar eingestuft, ist jedoch nicht risikofrei, da er juristisches Neuland betritt. Aufgrund der Schwierigkeit des Verfahrens ist es notwendig, dass der bestmögliche Jurist dazu ausgewählt wird. Der Berliner Wassertisch ist bereit, sich selbst am Honorar zu beteiligen. Eine Beauftragung darf nicht an den Kosten scheitern. Dazu Rainer Heinrich, Vertrauensperson des Volksentscheids: <em>„Die Parteien wurden schon im Februar von uns informiert, dass wir einen Klageweg gegen die Verträge gefunden haben. Gerade erhielten wir auf Nachfrage beim Parlamentspräsidenten die Mitteilung, die in Kopie ebenfalls an die Oppositionsparteien gesandt wurde, dass Fraktionen grundsätzlich Zuwendungen von Dritten entgegennehmen können, dies jedoch nach den Vorgaben des Fraktionsgesetzes vollumfänglich zu veröffentlichen ist. Der Mangel an finanziellen Mitteln steht somit einer Klage nicht mehr entgegen. Bürgerinnen und Bürger haben ebenfalls finanzielle Unterstützung zugesagt.“</em></p>
<p>Der Berliner Wassertisch fordert alle Oppositionsparteien eindringlich auf, das Organstreitverfahren mit der bestmöglichen Vertretung anzustrengen – egal, ob allein oder gemeinsam. Die Berliner Bürger haben bislang ungebetenerweise rund 1,5 Mrd. € an die Konzerne überwiesen und haben ein Recht darauf, dass alles unternommen wird, um diesen Zustand gerichtlich zu klären und zu beenden.</p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
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Rainer Heinrich Telefon: 030 / 343 332<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/04/PM20130412.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		<title>Top-Juristen finden Klageweg gegen Berliner Wasserverträge &#8211; PRESSEMITTEILUNG VOM 04.04.2013</title>
		<link>http://berliner-wassertisch.info/top-juristen-finden-klageweg-gegen-berliner-wasservertrage-pressemitteilung-vom-04-04-2013/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 13:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[jur. Anfechtung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[(Berlin, 4. April 2013) Heute wurde auf einer Pressekonferenz ein neuer Klageweg gegen die Teilprivatisierungs­verträge der Berliner Wasserbetriebe vorgestellt. Der Berliner Wassertisch hat auf Empfehlung des ehemaligen Richters am Bundesverfassungsgericht Prof. Dr. Dr. hc. Siegfried Broß den renommierten Verwaltungs- und Verfassungsjuristen Prof. Dr. Christian Kirchberg (er ist u. a. Vorsitzender des Verfassungsrechts­ausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer) für &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/top-juristen-finden-klageweg-gegen-berliner-wasservertrage-pressemitteilung-vom-04-04-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 4. April 2013) Heute wurde auf einer Pressekonferenz ein neuer Klageweg gegen die Teilprivatisierungs­verträge der Berliner Wasserbetriebe vorgestellt.</strong></p>
<p>Der Berliner Wassertisch hat auf Empfehlung des ehemaligen Richters am Bundesverfassungsgericht Prof. Dr. Dr. hc. Siegfried Broß den renommierten Verwaltungs- und Verfassungsjuristen Prof. Dr. Christian Kirchberg (er ist u. a. Vorsitzender des Verfassungsrechts­ausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer) für eine Prüfung der Teilprivatisierungsverträge der Berliner Wasserbetriebe gewinnen können. Als Ergebnis hat der Berliner Wassertisch heute in einer Pressekonferenz eine Klageskizze von Prof. Kirchberg vorgestellt, die einen Weg aufzeigt, die Teilprivatisierungsverträge mit der verfassungswidrigen Gewinngarantie (§ 23.7 KV) für die Wasserkonzerne anzufechten.</p>
<p>Prof. Kirchberg schreibt, dass <em>„das Urteil des Berliner Verfassungsgerichtshofs vom 21.10.1999 die Verfassungswidrigkeit der Bestimmungen des Teilprivatisierungsgesetzes, deren Absicherung Ziff. 23.7 des Konsortialvertrages dienen solle, klar erwiesen [habe]“.</em></p>
<p>Gegenstand der Klage ist die Verletzung des Budgetrechts des Berliner Abgeordnetenhauses nach Art 87 Abs.1 der Verfassung von Berlin (VvB). Die Gewinngarantie stellt eine Sicherheits-Übernahmegarantie des Landes dar, die mit dem Rückkaufvertrag unverändert fortgeführt wurde. Art 87 Abs.1 VvB schreibt für einen solchen Akt jedoch ein Gesetz vor, das bis heute nicht vorliegt.</p>
<p>So schreibt Prof. Kirchberg, dass man <em>„(spätestens) bei Gelegenheit des Rückkaufvertrags die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung der ‚Sicherheitsübernahme‘ der Ziff. 23.7 des Konsortialvertrages [habe] erkennen und darauf mit einer Aufkündigung dieser Vertragsklausel (oder ggf. des Konsortialvertrages insgesamt) reagieren müssen.“</em> Es <em>„habe die Teil-Rekommunalisierung der Berliner Wasserversorgung im Sinne einer Änderung der Geschäftsgrundlage nicht nur die Möglichkeit eröffnet, sondern sogar die Notwendigkeit begründet, erneut über das Ob und Wie einer gesetzlichen Regelung der ,Sicherheitsübernahme‘ des § 23.7 des Konsortialvertrages im Abgeordnetenhaus zu beraten und Beschluss zu fassen.“</em></p>
<p>Klageberechtig ist (mindestens) eine Fraktion des Abgeordnetenhauses. Rainer Heinrich, Vertrauensperson des Volksbegehrens fordert die Oppositionsfraktionen auf, diesen Klageweg zu beschreiten: <em>„Die skandalöse Gewinngarantie beschert uns Berlinern jährlich 20–30% missbräuchlich überhöhte Wasserpreise. Nun bietet sich eine echte Chance, diesen Zustand zu beenden. Wir setzen unsere Hoffnung in die Oppositionsfraktionen, dass sie den Klageweg beschreiten und dafür sorgen, dass bei den BWB wieder ein rechtskonformer Zustand hergestellt wird.“</em></p>
<p>Die Klagefrist, um die Verletzung des Budgetrechts anzuzeigen, läuft am 25. April 2013 ab.<br />
(Nur) hilfsweise könnte auch das Ende des Wasser-Sonderausschusses (17. Januar 2013) als Beginn der halbjährigen Klagefrist angenommen werden.</p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
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Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/04/PM20130404.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Shareholders‘ Agreement: Leistet der Senat aktive Beihilfe zur Steuerhinterziehung? &#8211; PRESSEMITTEILUNG VOM 26.02.2013</title>
		<link>http://berliner-wassertisch.info/shareholders%e2%80%98-agreement-leistet-der-senat-aktive-beihilfe-zur-steuerhinterziehung-pressemitteilung-vom-26-02-2013/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 08:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[(Berlin, 26. Februar 2013) Aus dem geheimen Shareholders‘ Agreement der Berliner Wasserverträge geht hervor, dass die privaten Anteilseigner seit 2008 eine „atypische“ stille Beteiligung am Abwassergeschäft der Berliner Wasserbetriebe (BWB) besitzen. Anders als bei einer „typischen“ stillen Beteiligung hätten die Gewinne aus dieser Beteiligung seitdem aber versteuert werden müssen. Bisher war in allen Veröffentlichungen zur &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/shareholders%e2%80%98-agreement-leistet-der-senat-aktive-beihilfe-zur-steuerhinterziehung-pressemitteilung-vom-26-02-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 26. Februar 2013) Aus dem geheimen Shareholders‘ Agreement der Berliner Wasserverträge geht hervor, dass die privaten Anteilseigner seit 2008 eine „atypische“ stille Beteiligung am Abwassergeschäft der Berliner Wasserbetriebe (BWB) besitzen. Anders als bei einer „typischen“ stillen Beteiligung hätten die Gewinne aus dieser Beteiligung seitdem aber versteuert werden müssen.</strong></p>
<p>Bisher war in allen Veröffentlichungen zur 1999 erfolgten Teilpriva¬tisierung der BWB zu lesen, dass die privaten Anteilseigner aus Gründen der Steuerersparnis beim Betriebsteil Abwasser der BWB den Status einer sogenannten „typischen“ stillen Beteiligung besäßen. Bei einer „typischen“ stillen Beteiligung hat der stille Teilhaber keinen unternehmerischen Einfluss. Die Sichtung des geleakten Shareholders‘ Agreement durch den Berliner Wassertisch zeigt jedoch eindeutig, dass auch die stille Gesellschaft für den Betriebsteil Abwasser eine „atypische“ ist: <em>„Under a silent participation agreement with Berliner Wasserbetriebe Anstalt des öffentlichen Rechts (hereinafter referred to as &#8220;BWB AöR&#8221;) Holding AG is granted two 49.9 % atypical silent participations in BWB AöR, i.e. one for the fresh water activity and one for the waste water activity (hereinafter referred to as &#8220;StG-Agreement II&#8221;)“</em></p>
<p>Diese Festlegung konnte nicht allein mit einer Vereinbarung zwischen den privaten Wasserkonzernen getroffen werden – um eine solche handelt es sich beim Shareholders‘ Agreement. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit existiert dazu eine geheime schriftliche Vereinbarung zwischen Senat und Investoren. Sollte sich dies bewahrheiten, hätte der Berliner Senat durch Geheimhaltung der Beteiligungsform mindestens seit 2008 aktive Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Millionenhöhe geleistet.</p>
<p>Dazu Rainer Heinrich, Wirtschaftsexperte des Berliner Wassertischs: <em>„Das Vorgehen des Senats ist ein Skandal. Zusätzlich zum fortgesetzten Preismissbrauch werden die Bürger durch den Ausfall von Steuereinnahmen in Millionenhöhe eine zweites Mal geschädigt.“</em></p>
<p>Hinzu kommt, dass von RWE kassierte illegale Steuerhinterziehungs-Gewinne möglicherweise nicht mehr zurückgefordert werden können. RWE wurde nämlich im Rückkaufvertrag von allen Ansprüchen, Schäden und Kosten in Zusammenhang mit dem Shareholders‘ Agreement freigestellt. Der Berliner Wassertisch hat anlässlich des RWE-Anteilsrückkaufs darauf hingewiesen, dass es sich um ein Millionengeschenk an den Wasserkonzern handelt.</p>
<p>Wir fordern: dieser Skandal muss durch einen Untersuchungsausschusses vollständig aufgeklärt werden! Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden!</p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
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Rainer Heinrich Telefon: 030 / 343 332<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/02/PM20130226.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://berliner-wassertisch.info/shareholders%e2%80%98-agreement-leistet-der-senat-aktive-beihilfe-zur-steuerhinterziehung-pressemitteilung-vom-26-02-2013/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Angebot oder Finte – Was will Veolia?  – PRESSEMITTEILUNG VOM 22.02.2013</title>
		<link>http://berliner-wassertisch.info/angebot-oder-finte-%e2%80%93-was-will-veolia/</link>
		<comments>http://berliner-wassertisch.info/angebot-oder-finte-%e2%80%93-was-will-veolia/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 16:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://berliner-wassertisch.info/?p=2597</guid>
		<description><![CDATA[(Berlin, 22. Februar 2013) Wie im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses bekannt wurde, will sich Veolia von 15 % seiner Anteile an den Berliner Wasserbetrieben (BWB) trennen oder Berlin sogar ganz den Rücken kehren. Angeblich hat Veolia dem Land Berlin angeboten, seine Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben von 25 % auf 10 % zu reduzieren. Gleichzeitig möchte &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/angebot-oder-finte-%e2%80%93-was-will-veolia/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 22. Februar 2013) Wie im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses bekannt wurde, will sich Veolia von 15 % seiner Anteile an den Berliner Wasserbetrieben (BWB) trennen oder Berlin sogar ganz den Rücken kehren.</strong></p>
<p>Angeblich hat Veolia dem Land Berlin angeboten, seine Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben von 25 % auf 10 % zu reduzieren. Gleichzeitig möchte der Konzern über neu auszuhandelnde Dienstleistungsverträge weiterhin im Management der Anstalt bleiben. Sollte das Land dieses Angebot ablehnen, werde man ganz aus der Berliner Wasserversorgung aussteigen.</p>
<p>Der Berliner Wassertisch sieht in Veolias Angebot keinen Fortschritt für die Rekommunalisierung der Wasserbetriebe. Ganz im Gegenteil: Unter dem Druck der Öffentlichkeit sieht sich der Konzern zwar gezwungen, nachzugeben. In der Sache aber bewegt er sich keinen Zentimeter: Offensichtlich plant der Konzern die betriebliche Führung der Wasserbetriebe per Dienstleistungsvertrag zu behalten! Dazu Wolfgang Rebel, Pressesprecher des Berliner Wassertischs: „<em>Wir erwarten, dass der Senat endlich den Wählerwillen respektiert und die Wasserbetriebe vollständig rekommunalisiert.&#8221;</em></p>
<p>Weiter warnt der Berliner Wassertisch davor, dem Konzern, der vor allem durch seine Preismissbrauchspolitik Schlagzeilen machte, wie RWE einen überteuerten Abschiedspreis zu zahlen. Stattdessen muss der Senat endlich die erpresserischen Privatisierungsverträge, in denen sich der Konzern rechtswidriger Weise eine Gewinngarantie hat zusichern lassen, einseitig aufkündigen.</p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 343 332<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/02/PM20130222.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geleaktes Dokument wirft Frage auf: Kuscht der Senat vor dem Wasserkonzern Veolia? – PRESSEMITTEILUNG VOM 20.02.2013</title>
		<link>http://berliner-wassertisch.info/geleaktes-dokument-wirft-frage-auf-kuscht-der-senat-vor-dem-wasserkonzern-veolia-%e2%80%93-pressemitteilung-vom-20-02-2013/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 18:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[UPDATE &#8211; (Berlin, 20. Februar 2013) Das bisher geheime Shareholders‘ Agreement liegt dem Berliner Wassertisch/Muskauer Straße nun als anonyme Zusendung vor. Es belegt, dass Veolia dem Land Berlin nicht den Zutritt zur Geschäftsführung verweigern darf. Warum also wehrt sich der Senat nicht? Das geleakte Shareholders&#8217; Agreement ist wichtiger Bestandteil des vom  Abgeordnetenhaus am 25.10.2012 bestätigten &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/geleaktes-dokument-wirft-frage-auf-kuscht-der-senat-vor-dem-wasserkonzern-veolia-%e2%80%93-pressemitteilung-vom-20-02-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>UPDATE &#8211; (Berlin, 20. Februar 2013) <strong>Das bisher geheime Shareholders‘ Agreement liegt dem Berliner Wassertisch/Muskauer Straße nun als anonyme Zusendung vor. Es belegt, dass Veolia dem Land Berlin nicht den Zutritt zur Geschäftsführung verweigern darf. Warum also wehrt sich der Senat nicht?</strong> </strong></p>
<p>Das geleakte Shareholders&#8217; Agreement ist wichtiger Bestandteil des vom  Abgeordnetenhaus am 25.10.2012 bestätigten Vertrags zum Rückkauf der RWE-Anteile. Auf eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) wurde uns mitgeteilt, dass Miteigentümer Veolia dem Land Berlin den Beitritt zum Shareholders‘ Agreement verweigert. Im Widerspruch dazu steht im <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/finanzen/zentrales/leitung/12_10_30_rwe_r__ckerwerb_vollzugsdokument_geschw__rzt.pdf?start&amp;ts=1351773184&amp;file=12_10_30_rwe_r__ckerwerb_vollzugsdokument_geschw__rzt.pdf">Schlussprotokoll</a> des sogenannten „Rückkaufvertrages“, dass Veolia bereits unwiderruflich seine Zustimmung erteilt hat.</p>
<p>Eine erste Durchsicht des in englischer Juristensprache verfassten Shareholders‘ Agreement zeigt, dass nach dessen § 16 ein zusätzlicher Anteilseigner der RWE-Veolia-Beteiligungs­gesellschaft (RVB) – in diesem Fall also das Land Berlin – dem Shareholders‘ Agreement nicht nur beitreten muss, <strong>sondern ihm dieser Beitritt auch nicht verweigert werden darf</strong>.</p>
<p>Dazu Wolfgang Rebel, Pressesprecher des Berliner Wassertischs: „<em>Wir verstehen nicht, warum der Senat nichts gegen Veolias Veto unternimmt. Wird hier schon das geheime <a href="http://de.scribd.com/doc/106585797/Geheimpapier-Moratorium-zwischen-Berlin-und-Veolia">Heilmannsche Moratorium</a> umgesetzt, das Veolia weiterhin die Geschäftsführung zusichert?</em>“</p>
<p>Der Berliner Wassertisch stellt erneut fest: Der Rückkaufvertrag ist durch die Verweigerung von Veolia <strong>nicht erfüllt!</strong> Es wurde über eine halbe Milliarde Euro an RWE verschenkt. Veolia hat weiterhin bei den Berliner Wasserbetrieben zu 100 % das Sagen, und nichts deutet darauf hin, dass der Senat dies zu ändern gedenkt.</p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 343 332<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/02/PM20130220_upd.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		<title>Eine halbe Milliarde für nichts? – PRESSEMITTEILUNG VOM 04.02.2013</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 10:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Berlin, 4. Februar 2013) Der Rückkauf der RWE-Anteile hat den Einfluss des Landes Berlin auf die Geschäfts-politik und betriebliche Führung der Berliner Wasserbetriebe (BWB) nicht erhöht, wie eine Anfrage des Berliner Wassertischs ergeben hat. Der Miteigentümer Veolia hat dem Land Berlin den Beitritt zum sogenannten Shareholders‘ Agreement verweigert. Das Shareholders‘ Agreement regelt, in welcher Weise &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/eine-halbe-milliarde-fur-nichts-%e2%80%93-pressemitteilung-vom-04-02-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 4. Februar 2013) Der Rückkauf der RWE-Anteile hat den Einfluss des Landes Berlin auf die Geschäfts-politik und betriebliche Führung der Berliner Wasserbetriebe (BWB) nicht erhöht, wie eine Anfrage des Berliner Wassertischs ergeben hat. </strong></p>
<p>Der Miteigentümer Veolia hat dem Land Berlin den Beitritt zum sogenannten Shareholders‘ Agreement verweigert. Das Shareholders‘ Agreement regelt, in welcher Weise die betriebliche Führung der Berliner Wasserbetriebe von RWE und Veolia ausgeübt wird. Laut Rückkaufvertrag sollte das Land Berlin den Platz von RWE am Lenkrad des Konzerns übernehmen. Dies wird von Veolia jedoch abgelehnt – Berlin bleibt weiterhin nur der Platz auf der Rückbank. Der Konzern sichert sich mithilfe der Aussperrung des Landes aus dem Shareholders‘ Agreement weiterhin die alleinige betriebliche Führung der BWB. Dazu Wolfgang Rebel, Pressesprecher des Berliner Wassertischs: <em>„Mehr als eine halbe Milliarde Euro wurde RWE in den Rachen geworfen. Nun erweist sich der Rückkauf als völlig wertlos.“</em></p>
<p>Damit wurde umgesetzt, was Verbraucherschutzsenator Heilmann (CDU) schon mit Veolia-Lobbyisten in einem geheimen Moratorium vereinbart hatte: die alleinige Geschäftsführung für Veolia, den Konzern, der für die derzeitig missbräuchlich überhöhten Preise in Höhe von 20–30 Prozent verantwortlich ist. Vorsorglich wurde RWE als Verkäufer im Rückkaufvertrag genau für den nun eingetretenen Fall von jeder Haftung als Anteilsverkäufer <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/finanzen/zentrales/leitung/12_10_30_rwe_r__ckerwerb_vollzugsdokument_geschw__rzt.pdf" title="Vollzugsdokument des RWE Rückkaufs" target="_blank">befreit</a> – ein weiteres großes Geschenk für den aus der Beteiligung ausgeschiedenen Konzern. Der Berliner Wassertisch hat diese Information nur zufällig erhalten. Der Senat begründet so die <a href="http://de.scribd.com/doc/123719651/Anfrage-zur-Offenlegung-des-Shareholders-Agreement-vom-22-Dezember-2012-und-Antwort-des-SenFin-vom-25-Januar-2013" title="Antrag und Ablehung des Antrags nach dem IFG" target="_blank">Ablehnung eines Antrages</a> nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG), in dem der Berliner Wassertisch die Offenlegung dieses geheimen Bestandteils des Rückkaufvertrags gefordert hatte. Dazu Rainer Heinrich, Vertrauensperson des Volksentscheids: <em>„Der Rückkauf war keine Rekommunalisierung. Der Senat setzt nahtlos seine Politik von 1999 fort: Geheimverträge, Gewinngarantie, Geschäftsführung für Konzerne und Geheimverhandlungen zu Lasten der Bürger.“</em> </p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 343 332<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/02/PM20130204.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		<item>
		<title>Treffer: SPD und CDU versenken erstes Berliner Bürgergesetz – PRESSEMITTEILUNG VOM 17.01.2013</title>
		<link>http://berliner-wassertisch.info/treffer-spd-und-cdu-versenken-erstes-berliner-burgergesetz-%e2%80%93-pressemitteilung-vom-17-01-2013/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 11:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[(Berlin, 17. Januar 2013) Heute berät das Abgeordnetenhaus den Abschlussbericht des Sonderausschusses „Wasserverträge“. Im Wasser-Sonderausschuss sollten die Teilprivatisierungsverträge der Wasserbetriebe überprüft werden, die den Konzernen Veolia und RWE enorme Gewinnspannen durch missbräuchlich überhöhte Wasserpreise ermöglicht haben. Mit dem Wasser-Volksentscheidsgesetz haben 98,2 Prozent der abstimmenden Berliner dem Parlament den Auftrag zur Prüfung der vermutlich verfassungswidrigen Verträge &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/treffer-spd-und-cdu-versenken-erstes-berliner-burgergesetz-%e2%80%93-pressemitteilung-vom-17-01-2013/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin, 17. Januar 2013) Heute berät das Abgeordnetenhaus den Abschlussbericht des Sonderausschusses „Wasserverträge“. Im Wasser-Sonderausschuss sollten die Teilprivatisierungsverträge der Wasserbetriebe überprüft werden, die den Konzernen Veolia und RWE enorme Gewinnspannen durch missbräuchlich überhöhte Wasserpreise ermöglicht haben.</strong></p>
<p>Mit dem Wasser-Volksentscheidsgesetz haben 98,2 Prozent der abstimmenden Berliner dem Parlament den Auftrag zur Prüfung der vermutlich verfassungswidrigen Verträge zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe gegeben. Angesichts der Tatsache, dass die desaströse Privatisierung 1999 mit der Mehrheit von SPD und CDU beschlossen wurde, war schon im Vorhinein kaum zu erwarten gewesen, dass sich die Koalitionsparteien bemühen würden, ihre alten Kungeleien aufzuklären. Deshalb war im Gesetz extra die Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen vorgesehen. Diese Hinzuziehung unabhängiger Sachverständiger haben SPD und CDU, trotz Protesten der Oppositionsparteien, des Berliner Wassertischs und der Vertrauensleute des Volksentscheids – rechtswidrigerweise – verhindert. Folglich hat der Wasser-Sonderausschuss mehr Fragen offen gelassen als geklärt. Deutlich ist lediglich geworden, dass die damals verantwortlichen Politiker von CDU und SPD in Zusammenarbeit mit den Lobbyisten der Konzerne RWE und Veolia (damals Vivendi) einen Vertrag entworfen haben, in dem ein Preismissbrauch von vorneherein einkalkuliert war. Mit der komplizierten Vertragskonstruktion und der Geheimhaltung sollten Parlament und Bevölkerung von Berlin bewusst hintergangen werden. Wolfgang Rebel, der Sprecher des Berliner Wassertischs erklärt dazu: <em>„SPD und CDU verhalten sich demokratiegefährdend. Wer ein Volksentscheidsgesetz missachtet und demokratische Institutionen nur als Fassade benutzt, um alte und neue Kungeleien zugunsten der Konzernlobby zu verschleiern, erzeugt Politikverdrossenheit.“</em></p>
<p>Der Ankauf der RWE-Anteile ist unter Beibehaltung der verfassungswidrigen Gewinngarantie erfolgt. Die Vertragskonstruktion bleibt bestehen und es gibt nach wie vor Geheimdokumente! Zeitgleich mit den offiziellen Kaufverhandlungen haben Geheimverhandlungen des CDU-Senators Thomas Heilmann mit Veolia-Lobbyisten stattgefunden, nach denen dem Konzern – trotz des fortgesetzten Preismissbrauchs– die alleinige Geschäftsführung zugebilligt werden soll. Man sieht: Seit 1999 hat sich nichts geändert. Die Berliner Bevölkerung und auch die Demokratiewächter von der Presse müssen aufwachen und sich solchen Praktiken entgegenstellen. Die Verfassung wird nicht ohne Grund ausgehebelt.</p>
<p>Der Berliner Wassertisch verzichtet auf eine eigene ausführliche Stellungnahme zum Wasser-Sonderausschuss. Stattdessen lädt er Presse und Bürgerschaft zum gemeinsamen zivilgesellschaftlich-parlamentarischen Nachdenken über die Folgen der Privatisierungen für unsere Demokratie am 30. Januar um 19:30 Uhr in die Urania ein. Im Anschluss an Vorträge von zwei unabhängigen Sachverständigen zu den Gefahren von Privatisierungen für die Demokratie und zu privatisierten Monopolen werden die drei Vertreter der Oppositionsparteien mit dem Publikum und einem ehemaligen Verfassungsrichter diskutieren. Dazu Rainer Heinrich, Vertrauensmann des Volksentscheids UNSER WASSER: <em>„Unser Wasser-Sonderausschuss in der Urania ist zwar kleiner als der im Abgeordnetenhaus. Dennoch gehe ich davon aus, dass er wesentlich konstruktiver und informativer sein wird!“</em></p>
<p><strong>Kontakt :</strong><br />
Wolfgang Rebel Telefon: 0152-57 23 34 84<br />
<a href="mailto:webmaster@berliner-wassertisch.info">webmaster@berliner-wassertisch.info</a><br />
Rainer Heinrich Telefon: 030 / 343 332<br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/BWassertisch" target="_blank">@BWassertisch</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/BWassertisch" target="_blank">http://facebook.com/BWassertisch</a></p>
<p><strong><a href="http://berliner-wassertisch.info/wp-content/uploads/2013/01/PM20130117.pdf" target="_blank">Diese Pressemitteilung als PDF</a></strong></p>
<p>„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)</p>
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		<title>Grundrechte am Werkstor abgeben &#8211; Gerwald Claus-Brunner &#8211; Pressemitteilung Piraten im Abgeordnetenhaus vom 20.12.2012</title>
		<link>http://berliner-wassertisch.info/grundrechte-am-werkstor-abgeben-gerwald-claus-brunner-pressemitteilung-piraten-im-abgeordnetenhaus-vom-20-12-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 19:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bwi-wp-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter in die Höhe zu treiben, schreckt der Aufsichtsrat der Berliner Wasserbetriebe (BWB) anscheinend vor nichts zurück. Wie der Senat auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner (PIRATEN) antwortete, werden längerfristig erkrankte Beschäftigte der BWB neuerdings aufgefordert, schriftlich ihre Gesundheitsprognosen abzuliefern. Die Mitarbeiter werden unter Androhung einer personenbedingten Kündigung zur &#8230; <a class="more-link" href="http://berliner-wassertisch.info/grundrechte-am-werkstor-abgeben-gerwald-claus-brunner-pressemitteilung-piraten-im-abgeordnetenhaus-vom-20-12-2012/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter in die Höhe zu treiben, schreckt der Aufsichtsrat der Berliner Wasserbetriebe (BWB) anscheinend vor nichts zurück. Wie der Senat auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner (PIRATEN) antwortete, werden längerfristig erkrankte Beschäftigte der BWB neuerdings aufgefordert, schriftlich ihre Gesundheitsprognosen abzuliefern. Die Mitarbeiter werden unter Androhung einer personenbedingten Kündigung zur Herausgabe ihrer Krankenakten genötigt. Und dabei handelt es sich nicht um extreme Einzelfälle. Die Wasserbetriebe haben ein Formblatt erstellt, dass die Krankengeschichte der Betroffenen mehr als drei Kalenderjahre zurückverfolgt und ihnen nur eine 14-tägige Frist zur vollständigen Beantwortung einräumt. Die Antwort des Senats enthüllt die ganze Tragweite dieser Maßnahme und verniedlicht den Vorgang als “Optimierung der Personaleinsatzplanung”.</p>
<p>Dazu sagt Gerwald Claus-Brunner, für die Fraktion der PIRATEN im Berliner Abgeordnetenhaus:</p>
<p>„Das ist eine Frechheit! Seit dem 2. März diesen Jahres sind bereits 48 Beschäftigte der Wasserbetriebe angeschrieben worden. Angeblich wusste der Senat davon nichts und hat erst durch unsere Anfrage Kenntnis von der Angelegenheit erhalten. Hier werden Mitarbeiter wie Roboter behandelt und dazu genötigt ihren Hausarzt von der gesetzlich verankerten Schweigepflicht zu entbinden. Mit dieser Vorgehensweise verletzt der Aufsichtsrat seine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Arbeitnehmern und versucht seine Grundrechte massiv einzuschränken.</p>
<p>Das ist eine Hire-and-Fire-Mentalität, die einem landeseigenen Betrieb nicht geziemt und gut qualifizierte Mitarbeiter nicht gerade motiviert sich mit dem Betrieb zu identifizieren. Wir fordern, dieses Verfahren unverzüglich einzustellen und bereits ausgesprochene Kündigungen zurückzunehmen. Auch Mitarbeiter mit Handicap können adäquat eingesetzt werden.”</p>
<p>Link zum Dokument:</p>
<p>https://www.piratenfraktion-berlin.de/wp-content/uploads/2012/12/Gesundheitsprognose.odt</p>
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