Kühles Geschäft

DIE ZEIT
12.04.2012

WASSERAKTIEN
Kühles Geschäft
Von Katja Scherer

Wasserfonds locken mit hohen Renditen. Die Wasserknappheit beheben sie nicht.

Sein Geld vermehren und dabei noch etwas Gutes tun – das ist ein alter Gedanke, der sich nach wie vor gut verkauft. Von nachhaltiger Geldanlage ist dann gerne die Rede, und als solche gelten auch sogenannte Wasserfonds. Die Idee dahinter ist simpel: Wasser ist knapp, und gute Ansätze, wie diese Knappheit bekämpft werden kann, sind rar. Unternehmen, die daran arbeiten, die Wasserversorgung zu verbessern, können daher viel Geld verdienen. Davon wollen Fondsanbieter profitieren, indem sie in diese Firmen investieren.

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Berliner Wasserbetriebe machen Millionengewinn

Berliner Morgenpost
18.04.2012

WASSERPREISE
Berliner Wasserbetriebe machen Millionengewinn
Von Jens Anker

Das Ringen um die Wasserpreise geht weiter. Anteilseigner erhalten Millionen – die Preise für die Kunden sollen aber nicht sinken.

Die Berliner Wasserbetriebe schütten in diesem Jahr 232 Millionen Euro Gewinn an die drei Anteilseigner aus. Gleichzeitig schließen sie weitere Preissteigerungen noch in diesem Jahr nicht aus. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Jörg Simon auf der Bilanzpressekonferenz der Wasserbetriebe am Dienstag.

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Trotz weniger Verbrauch: Gewinne sprudeln weiter

Berliner Kurier
18.04.2012

Wasserbetriebe
Trotz weniger Verbrauch: Gewinne sprudeln weiter

Berlin – Die Wasserpreise sollen in diesem und den nächsten Jahren gleich bleiben. Allerdings: „Definitiv kann ich eine Tariferhöhung für 2012 nicht ausschließen“, sagte Jörg Simon, Chef der Berliner Wasserbetriebe bei Vorstellung des Geschäftsberichts 2011. Das hängt aber davon ab, ob sich die Anteilseigner Berlin, RWE und Veolia auf einen Einnahmeverzicht einigen.

Wegen des sinkenden Wasserverbrauchs waren die Einnahmen seit 2008 geringer als geplant. RWE lässt sich aber bislang nicht darauf ein, entsprechend auf Gewinne zu verzichten (KURIER berichtete).
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In Berlin könnte das Wasser teurer werden

Tagesspiegel
18.04.2012

Millionen-Poker
In Berlin könnte das Wasser teurer werden
Von Stefan Jacobs

Der Gewinn der Berliner Wasserbetriebe bleibt im dreistelligen Millionenbereich. Trotzdem sind Preiserhöhung in diesem Jahr nicht ausgeschlossen. Der Grund: RWE will nicht auf einen Teil des Gewinns verzichten.

Auf die Berliner kommen vielleicht noch in diesem Jahr höhere Wasserpreise zu. „Definitiv ausschließen kann ich das nicht“, sagte Jörg Simon, Vorstandschef der Berliner Wasserbetriebe (BWB), bei der Vorstellung der Bilanz 2011. Hintergrund ist, dass der RWE-Konzern nicht bereit sei, auf einen Teil seines Gewinns zu verzichten. Das Land Berlin und der ebenso wie RWE mit 24,95 Prozent an den Wasserbetrieben beteiligte Konzern Veolia hatten sich wegen des anhaltenden öffentlichen Drucks darauf bereits geeinigt. Da es insgesamt laut Simon um 34 Millionen Euro geht, pokert RWE demnach um 8,5 Millionen.

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Cash flow beibt lukrativ

junge Welt
18.04.2012

Cash flow beibt lukrativ
Von Jörn Boewe

Berliner Wasserbetriebe legen Bilanz vor. Gewinnauschüttung an Gesellschafter trotz leichter Umsatzeinbußen im dreistelligen Millionenbereich

Das Geschäft mit dem Berliner Wasser bleibt für Fiskus und Privatinvestoren eine lukrative Sache. Die seit 1999 teilprivatisierten Berliner Wasserbetriebe (BWB) überwiesen für das Jahr 2011 an die drei Gesellschafter RWE, Veolia und das Land Berlin einen Gewinn von insgesamt 232,2 Millionen Euro. Das geht aus der Bilanz des größten deutschen Wasserversorgers hervor, die das Unternehmen am Dienstag vorlegte.

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Hahn zu

neues deutschland
18.04.2012

Meine Sicht
Martin Kröger zum Geschäft mit dem Wasser

Die Berliner Wasserbetriebe haben wirklich Probleme. Sie klagen, dass die Bürger doch tatsächlich allesamt dem grassierenden Öko-Spar-Wahn aufsitzen würden und den Wasserhahn lieber zu- als aufdrehen. Dabei liegt die Hauptstadt gar nicht in der Sahelzone, sondern in einem ehemaligen Sumpfgebiet. Sparen führt deshalb hierzulande dazu, dass durch die geringere Wasserförderung ganze Keller absaufen.

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