Berlin Rückkauf der Wasserwerke kommt voran Senat will RWE maximal 618 Millionen Euro zahlen

Tagesspiegel
08.05.2012

Berlin
Rückkauf der Wasserwerke kommt voran Senat will RWE maximal 618 Millionen Euro zahlen

Bei den Verhandlungen über einen teilweisen Rückkauf der Berliner Wasserbetriebe hat der Senat den Energiekonzern RWE offenbar deutlich heruntergehandelt. Der Essener Konzern ist von seiner ursprünglichen Forderung von 824 Millionen Euro offenbar abgerückt. Die Gespräche seien „ein gutes Stück vorangekommen“, bestätigte am Montag eine Sprecherin der Finanzverwaltung. Dem Vernehmen nach geht es jetzt um 618 Millionen Euro, zuzüglich diverser Nebenkosten.

Die Finanzverwaltung teilte dazu lediglich mit, dass die Verhandlungen weit gediehen seien, aber noch müssten schwierige steuer- und vertragsrechtliche Dinge geregelt werden.

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Wie viel sind die Wasserbetriebe wert?

WELT ONLINE
07.05.2012

Rückkauf geplant
Wie viel sind die Wasserbetriebe wert?

Seit Monaten verhandelt das Land über den Rückkauf von Anteilen an den Berliner Wasserbetrieben mit dem Energiekonzern RWE. Zuletzt hatte das Unternehmen 800 Millionen Euro für seinen Anteil verlangt.

Seit Monaten verhandelt das Land Berlin über den Rückkauf der privaten Anteile an den Berliner Wasserbetrieben mit dem Energiekonzern RWE. Zuletzt hatte das Unternehmen 800 Millionen Euro für seinen 24,95-Prozent-Anteil verlangt. Nun machen neue Spekulationen über einen Kaufpreis die Runde. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, soll sich Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) mit dem Konzern aus Essen auf einen Preis von 618 Millionen Euro geeinigt haben – also deutlich weniger als von RWE zunächst verlangt.reits geeinigt. Da es insgesamt laut Simon um 34 Millionen Euro geht, pokert RWE demnach um 8,5 Millionen.

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Senat und RWE vor Einigung über Wasserbetriebe-Rückkauf

FOCUS online
07.05.2012

ROUNDUP
Senat und RWE vor Einigung über Wasserbetriebe-Rückkauf

Bei den Verhandlungen über einen Rückkauf der Wasserbetriebe-Anteile des RWE -Konzerns durch das Land Berlin sieht es nach einer Einigung aus.

Die Gespräche sind auf gutem Weg“, sagte die Sprecherin der Berliner Finanzverwaltung, Kathrin Bierwirth, am Montag. Die RWE AG in Essen bewertete die laufenden Verhandlungen „sehr positiv“, sie seien „weit fortgeschritten“. Zu Details wollte eine Sprecherin aber nichts sagen.

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Berlin kauft seine Wasserbetriebe zurück

Süddeutsche Zeitung
08.05.2012

Berlin kauft seine Wasserbetriebe zurück

Berlin – Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE gibt seine Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben wieder ab.

Die Gespräche seien weit gediehen, und es sehe ‚positiv‘ aus, sagte am Montag eine Sprecherin der Berliner Finanzverwaltung. Ähnlich äußerte sich der RWE-Konzern.

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Berliner Senat und RWE vor Einigung über Rückkauf

Berliner Morgenpost
07.05.2012

WASSERBETRIEBE
Berliner Senat und RWE vor Einigung über Rückkauf

Das Land Berlin steht offenbar kurz vor dem Rückkauf der RWE-Anteile an den Wasserbetrieben. Über die Höhe des Preises wird noch verhandelt.

Bei den Verhandlungen über einen Rückkauf der Wasserbetriebe-Anteile des RWE-Konzerns durch das Land Berlin sieht es nach einer Einigung aus. „Die Gespräche sind auf gutem Weg“, sagte die Sprecherin der Berliner Finanzverwaltung, Kathrin Bierwirth, am Montag. Die RWE AG in Essen bewertete die laufenden Verhandlungen „sehr positiv“, sie seien „weit fortgeschritten“. Zu Details wollte eine Sprecherin aber nichts sagen.

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Rückkauf der Wasserbetriebe – Privatisierungsgegner werfen Senat Abschiedsgeschenk an Konzerne vor

Berliner Umschau
07.05.2012

Rückkauf der Wasserbetriebe – Privatisierungsgegner werfen Senat Abschiedsgeschenk an Konzerne vor

Berlin will dem Energiekonzern RWE seine Anteile an den Berliner Wasserbetrieben (BWB) offenbar für 618 Millionen Euro abkaufen. Das meldet die „Bild“-Zeitung. Umgehende Kritik kommt vom Berliner Wassertisch, der das Volksbegehren zur Offenlegung der Privatisierungsverträge organisiert hatte. Demnach sei der Rückkauf ein Abschiedsgeschenk der Landesregierung an den Konzern. Das Geschäft solle über die Bühne gehen, bevor sich die Rechtswidrigkeit der ursprünglichen Verträge herausstelle.

Das RWE – im Gegensatz zu Veolia – seinen 24,95-Prozent-Anteil an den Wasserbetrieben an Berlin verkaufen würde, war schon länger bekannt. Doch über die Summe konnten sich Land und Unternehmen bisher nicht einigen. 800 Millionen soll RWE ursprünglich gefordert haben. Um jeden Preis wollte Berlin die Anteile der 1999 teilprivatisierten BWB nicht zurückkaufen, hatte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) stets erklärt. Verhandelt wurde seit Monaten hinter verschlossenen Türen durch Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos).

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