RWE nach AKW-Einbußen noch nicht auf Wachstumskurs

Reuters Deutschland
10.05.2012

RWE nach AKW-Einbußen noch nicht auf Wachstumskurs

Düsseldorf (Reuters) – Der Energiekonzern RWE kommt nach dem Gewinneinbruch durch die Atomwende nur schwer wieder in Schwung.

Vor allem das schwächelnde Gasgeschäft macht dem Versorger zu schaffen. Auch für das erste Quartal musste RWE am Donnerstag schrumpfende Ergebnisse bekannte geben. Der scheidende Vorstandschef Jürgen Großmann erwartet erst 2013 eine deutliche Entlastung durch neue Verträge mit den Gaslieferanten.

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618 Millionen für RWE. Berliner Wassertisch fordert die Abgeordneten auf, diesem Kauf nicht zuzustimmen! – PRESSEMITTEILUNG 2 vom 10.05.2012

(Berlin, 10 Mai 2012) Senat und RWE sollen sich geeinigt haben. Die Anteile von RWE werden vom Land Berlin zurückgekauft. Jetzt muss das Abgeordnetenhaus diesem Kauf zustimmen.

Wie soeben aus den Medien zu erfahren war, haben sich Senat und RWE über den Rückkauf der Anteile geeinigt. Der Sprecher des Berliner Wassertischs, Wolfgang Rebel, sagt dazu:
Der Berliner Senat setzt sich mit diesem Rückkauf über die Interessen seiner Bürgerinnen und Bürger hinweg. Der Berliner Wassertisch will keinen Rückkauf, bevor nicht die Geheimverträge juristisch überprüft wurden. Wenn diese Verträge endlich angefochten würden, bekämen wir Berliner vermutlich noch Geld von RWE zurück! Wir fordern die Abgeordneten auf, diesem Kauf nicht zuzustimmen!

Hörtip: Beitrag von Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Tagesspiegels, der zum gleichen Ergebnis wie der Wassertisch kommt: Dass die Verträge überprüft werden müssen, bevor die Anteile zurückgekauft werden. Nachzuhören unter: http://bit.ly/9lpou6

Kontakt :
Wolfgang Rebel
Telefon: 0152-57 23 34 84
webmaster@berliner-wassertisch.info

Berliner Wassertisch
c/o GRÜNE LIGA Berlin e.V.
Prenzlauer Allee 8
10405 Berlin

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„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)

Wassertisch fordert zielführende Arbeit im Sonderausschuss – SAWTblog.de sorgt für kritische Begleitung – PRESSEMITTEILUNG vom 10.05.2012

(Berlin, 10. Mai 2012) Die Verhandlungen über den Rückkauf der RWE-Anteile an den Berliner Wasserbetrieben befinden sich in der Endphase. In der Tagesordnung des Sonderausschusses findet sich darüber nichts. Jetzt haben die Berliner die Möglichkeit, das Geschehen über einen neu angelegten Blog (www.SAWTblog.de) im Internet mitzuverfolgen und zu kommentieren.

Anlässlich der nächsten Sitzung des Sonderausschusses am 11. Mai fordert der Wassertisch den Stopp der Verhandlungen mit RWE und eine endlich zielführende Ausschussarbeit. Dazu der Sprecher des Wassertisches, Wolfgang Rebel: „Wir können es nicht hinnehmen, wenn der Senat jetzt 618 Mio. Euro ausgeben will, um die Rekommunalisierungs-diskussion in der Stadt abzuwürgen und gleichzeitig dem Sonderausschuss die Finanzmittel für unabhängige Sachverständige verweigert. Zwei Dinge werden von der SPD/CDU-Koalition energisch betrieben, um die Aufdeckung von Details der Teilprivatisierung von 1999 zu verhindern: Die Rückkaufsverhandlungen mit RWE werden vorangetrieben und die Arbeit des Sonderausschusses wird gleichzeitig gegen die Wand gefahren. Dass dabei 618 Mio. Euro unnötigerweise, weil im Klagefall wahrscheinlich vermeidbar, ausgegeben werden sollen, interessiert dann niemanden mehr.“

Der Berliner Wassertisch fordert daher:

  • Die aufgezeigten Klagemöglichkeiten gegen die skandalösen Wasserverträge müssen endlich genutzt werden. Der Arbeitskreis unabhängiger Juristen hat einen juristischen Leitfaden vorgestellt, mit dem Senat oder Abgeordnete gegen die Verträge juristisch vorgehen können. Der oberste unabhängige Verbraucherschützer Berlins, Professor Jürgen Keßler von der Verbraucherzentrale Berlin, hat eine solche Klage in der letzten Wasserausschusssitzung empfohlen.
  • Wir fordern eine Änderung der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses dergestalt, dass der veränderten Rechtslage durch die erstmalige Existenz eines Volksgesetzes Rechnung getragen wird. Die Geschäftsordnung muss der direkten Demokratie angepasst werden: Bei parlamentarischen Vorgängen, die im Zusammenhang mit einem Volksgesetz stehen, müssen neben den Parlamentariern auch die Bürger Einflussmöglichkeiten auf solche Vorgänge haben, z. B. müssen Fragen aus dem Publikum gestellt werden dürfen.
  • Wir fordern einen Abbau der Drohkulisse gegenüber den Besuchern des Sonderausschusses, die zur letzten Sitzung am 04.05.2012 mit verschärften Taschenkontrollen und Verteilung der Hausordnung in Szene gesetzt wurde.

www.sawtblog.de
Unter dieser Web-Adresse richtet der Wassertisch derzeit eine Informationsplattform zum Mitmachen ein.

Kontakt :
Wolfgang Rebel
Telefon: 0152-57 23 34 84
webmaster@berliner-wassertisch.info

Berliner Wassertisch
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10405 Berlin

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„Eine echte Demokratie braucht eine unabhängige Presse.“ (Stéphane Hessel)

Durchbruch bei Gesprächen über Teilrückkauf der Berliner Wasserbetriebe

berlin.business-on.de
07.05.2012

WIRTSCHAFT
Durchbruch bei Gesprächen über Teilrückkauf der Berliner Wasserbetriebe
(dapd Christina Schultze)

Berlin. Die langwierigen Verhandlungen Berlins mit dem Essener Energiekonzern RWE über den Rückkauf von dessen Anteilen an den Berliner Wasserbetrieben (BWB) stehen offenbar vor dem Durchbruch. Die Gespräche seien weit gediehen, und es sehe „positiv“ aus, sagte am Montag eine Sprecherin der Berliner Finanzverwaltung.

Ein Bericht der „Bild“-Zeitung (Montagausgabe), wonach das Geschäft bereits perfekt sei, wurde von beiden Seiten nicht bestätigt. Nach Angaben des Blattes liegt der Preis bei 618 Millionen Euro. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) habe hart verhandelt. Zunächst habe der Konzern für seinen 24,95-Prozent-Anteil mehr als 800 Millionen Euro gefordert.

Zum Preis wollte die Sprecherin der Finanzbehörde nichts sagen. Sie verwies zudem darauf, dass der Senat als auch das Abgeordnetenhaus dem Rückkauf noch zustimmen müssten.

Eine RWE-Sprecherin bestätigte lediglich, die Gespräche über den Verkauf der RWE-Anteile an den Wasserbetrieben seien „weit fortgeschritten“ und liefen gut. RWE sei bereit zu verkaufen. Zu Details wie dem Kaufpreis wollte sie sich nicht äußern. Kritik an den Plänen kam von den Grünen und der Bürgerinitiative Berliner Wassertisch.
Veolia für Vertiefung der Partnerschaft

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RWE kommt bei Verkauf von Berliner-Wasserbetrieben-Anteil voran

Märkische Allgemeine
07.05.2012

RWE kommt bei Verkauf von Berliner-Wasserbetrieben-Anteil voran

FRANKFURT (Dow Jones)–Der Energiekonzern RWE kommt mit dem angestrebten Verkauf seiner Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben (BWB) voran. „Wir sind in guten Gesprächen mit dem (Berliner) Senat und diese Diskussionen sind in einem fortgeschrittenen Stadium“, sagte eine Konzernsprecherin.

Die Bild-Zeitung hatte zuvor berichtet, die RWE AG werde ihren Anteil von 24,95 Prozent für 618 Millionen Euro an die Stadt Berlin verkaufen. Quellen für diese Information nannte die Zeitung nicht.

Der Essener Energiekonzern versucht bereits seit Monaten, die Beteiligung an den Wasserbetrieben an die Stadt zu verkaufen, die bereits die Mehrheit von 50,1 Prozent hält. Doch bislang konnten sich die beiden Parteien nicht auf einen Preis einigen. Nach den Berliner Senatswahlen im vergangenen September kamen die Verhandlungen vorübergehend zum Stillstand.

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Durchbruch bei Gesprächen über Teilrückkauf der Wasserbetriebe

WELT ONLINE
07.05.2012

Wirtschaft
Durchbruch bei Gesprächen über Teilrückkauf der Wasserbetriebe
Keine Angaben zum Preis – Kritik von Grünen und Wassertisch

Berlin (dapd-bln). Die langwierigen Verhandlungen Berlins mit dem Essener Energiekonzern RWE über den Rückkauf von dessen Anteilen an den Berliner Wasserbetrieben (BWB) stehen offenbar vor dem Durchbruch. Die Gespräche seien weit gediehen, und es sehe „positiv“ aus, sagte am Montag eine Sprecherin der Berliner Finanzverwaltung auf dapd-Anfrage. Ähnlich äußerte sich RWE.

Ein Bericht der „Bild“-Zeitung (Montagausgabe), wonach das Geschäft bereits perfekt sei, wurde von beiden Seiten nicht bestätigt. Nach Angaben des Blattes liegt der Preis bei 618 Millionen Euro. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) habe hart verhandelt. Zunächst habe der Konzern für seinen 24,95-Prozent-Anteil mehr als 800 Millionen Euro gefordert.

Zum Preis wollte die Sprecherin der Finanzbehörde nichts sagen. Sie verwies zudem darauf, dass der Senat als auch das Abgeordnetenhaus dem Rückkauf noch zustimmen müssten.

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