Fracking setzt Radioaktivität frei

PM-Magazin
11/2013

Fracking setzt Radioaktivität frei

Zwei Jahre lang haben Wissenschaftler Wasser eines Flusses in der Nähe einer Frackinganlage untersucht – mit erschreckendem Ergebnis!

Avner Vengosh, ein Professor an der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina, untersuchte mit seinem Team Flusssedimente direkt nach einer Förderanlage in Pennsylvania. Ergebnis: eine bis zu 200 Mal höhere Konzentration an radioaktivem Radium als in den Sedimenten vor der Anlage. Die Werte sind somit laut Vengosh sogar höher als in manchen radioaktiven Abfallprodukten.

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Frage der Woche: Wie lange reichen die weltweiten Wasserreserven?

WirtschaftsWoche Green
11.10.2013

Frage der Woche: Wie lange reichen die weltweiten Wasserreserven?
Von Thiemo Bräutigam

Bis 2030 könnte jeder zweite Mensch keinen ausreichenden Zugang zu Wasser haben. Der Bedarf würde die Reserven um 40 Prozent übersteigen. So drastisch hat es Ban Ki Moon, Generalsekretär der Vereinen Nationen, ausgedrückt. Dagegen sind die Zahlen, die das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung jetzt veröffentlicht hat, noch milde.

Die Kernaussage: Bei einem “business-as-usual”-Klimaszenario seien bis zum Ende des Jahrhunderts rund eine Milliarde Menschen mehr von dem Problem betroffen als heute noch (1,3 Milliarden Menschen). ”Der Klimawandel würde Verdunstung, Winde und Regenfälle so verändern, dass die bereits heute recht trockenen Gegenden noch trockener werden”, sagt Dieter Gerten, Autor der Studie.

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»Wasser ist keine Ware, Wasser ist Leben«

Neues Deutschland
15.10.2013

»Wasser ist keine Ware, Wasser ist Leben«
Interview: Stefan Mentschel

Der indische Bürgerrechtler Rajendra Singh ist gegen Privatisierung öffentlichen Gutes

nd: Sie haben eine Kampagne für den Schutz des Wassers ins Leben gerufen. Warum?
Rajendra Singh: Wasser ist die wichtigste natürliche Ressource für unser Leben. In Indien jedoch werden die Menschen zunehmend ihres Rechts auf freien Zugang zu sauberem und sicherem Wasser beraubt. Unternehmen aus aller Welt wollen bei uns mit Wasser Geld verdienen, die Nutzung und Verteilung kontrollieren. Die Regierung fördert das oder schaut tatenlos zu. Dem wollen wir mit der Kampagne entgegensteuern.

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