ifo-Institut: Interview mit Bernhard Kempen zur Verfassungsmäßigkeit von CETA

Interview vom 5.12.2017, veröffentlicht am 07.12.2016

Das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA: Verfassungswidrig?
Münchner Seminar am 05. Dezember 2016 mit Prof. Dr. jur. Bernhard Kempen, Professor an der Universität zu Köln sowie Direktor des Instituts für Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht der Universität zu Köln

„Warum ist Ceta verfassungswidrig?
Was ist ein ultraweiter Investitionsbegriff?
Warum ist der Ausschuss nicht richtig besetzt?
Warum ist die in CETA neu geschaffene Investitionsgerichtsbarkeit problematisch? Es gibt doch bereits Schiedsgerichte.
Warum haben Sie Klage erhoben gegen die vorläufige Anwendbarkeit?
Investitionsgerichte gibt es bereits, zum Beispiel klagt Vattenfall in Washington gegen den Atomausstieg. Warum ist das problematisch?
Wie müsste ein neues CETA aussehen?“

Der komplette Vortrag: Das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA: Verfassungswidrig?

Diskussion

ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

TTIP – Das Märchen vom Wachstums- und Beschäftigungsmotor

WISO direkt: „Analysen und Konzepte zur Wirtschafts- und Sozialpolitik“ — Veröffentlichung vom Oktober 2014 — Autorin: Sabine Stephan

Das transatlantische Freihandelsabkommen soll den beteiligten Ländern beträchtliche Wachstums- und Beschäftigungschancen eröffnen. Als Beleg für diese Einschätzung werden die Ergebnisse „unabhängiger“ Studien herangezogen. Ein Vergleich der Ergebnisse der drei einflussreichsten Studien zeigt, dass selbst für den Fall, dass ein umfassendes Freihandelsabkommen abgeschlossen werden sollte, die erwarteten Wachstums und Beschäftigungseffekte winzig sind.

Die Veröffentlichung findet sich hier