Erfolgreiche G20-Protestwelle

Trägerkreis G20 Protestwelle

02.07.2017

Bunt, friedlich und ausdrucksstark: Über 18.000 BürgerInnen trotzen dem schlechten Wetter und fordern einen Politikwechsel

Hamburg, den 02. Juli 2017 – Mit einem Protestmarsch durch die Innenstadt, mit mehr als 130 Booten auf der Alster und einem Meer aus Bannern und Transparenten demonstrierten am Sonntag dem schlechten Wetter zum Trotz über 18.000 BürgerInnen in Hamburg unter dem Motto: “G20 Protestwelle – Eine andere Politik ist nötig”. Im Vorfeld des Gipfels forderten sie von den Staats- und Regierungschefs der G20 konkrete Schritte, um gerechten Welthandel zu schaffen, das Klima zu retten, soziale Ungleichheit zu bekämpfen und die Demokratie zu stärken. Dazu aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Bürgerrechts- und kirchlichen Organisationen.

Die Organisatoren der G20 Protestwelle erklären: “Gemeinsam haben wir ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit, mehr Demokratie, die Rettung des Klimas und gegen neoliberale Politik gesetzt. Viele haben mit einem bunten, kreativen und friedlichen Protest deutlich gemacht, dass eine andere Politik nötig ist. Leider sind weniger Menschen gekommen, als wir erhofft haben. Trotzdem haben wir deutlich gezeigt, dass unsere Initiative für einen Politikwechsel der G20-Staaten von der Mitte der Gesellschaft getragen wird. Von der Bundesregierung erwarten wir, dass sie sich für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung einsetzt. Das Pariser Klimaschutzabkommen muss endlich wirkungsvoll umgesetzt werden. Die G20 Staaten müssen endlich Maßnahmen zur Lösung der drängenden Konflikte unserer Zeit anpacken: gerechter Welthandel, die Rettung des Klimas, die Bekämpfung sozialer Ungleichheit und die Stärkung der Demokratie weltweit.”

G20 Protestwelle am 2.7.17 in Hamburg

Im Trägerkreis der G20 Protestwelle wirken mit:
Greenpeace, Campact, NaturFreunde Deutschlands, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), DGB Nord, Mehr Demokratie, Oxfam Deutschland, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschland, World Wildlife Fund (WWF), Forum Umwelt & Entwicklung, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, PowerShift, IG Nachbau, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

Naturfreunde: G20 Protestwelle: 25.000 Menschen und mehr als 130 Boote demonstrierten friedlich für eine andere Politik!

„Am 2. Juli haben in Hamburg 25.000 Menschen mit einer sogenannten „Protestwelle“ friedlich gegen die neoliberale Politik der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt demonstriert, kurz: gegen die neoliberale Politik der G20.“ Mehr hier

KAB: Starkes Zeichen für einen gerechten Welthandel

Hamburg/Köln, 3. Juli 2017. 25.000 Menschen haben sich am Wochenende in Hamburg an die G20 Protestwelle beteiligt und für eine andere Politik, für einen gerechten und solidarischen Welthandel geworben. Auch die KAB war als Bündnispartner vor Ort. Teil des Protestes war eine Bootsdemo mit rund 150 Booten, Flößen und Kanus auf der Binnenalster. „Wir haben deutlich gezeigt, dass sehr viele Menschen nicht mehr damit einverstanden sind, wie eine kleine Machtelite den globalen Welthandel beherrscht und  ihre Interessen über das Gemeinwohl der Menschen stellt“, freut sich Wilfried Wienen, Leiter des Europabüros der KAB Deutschlands.“ Mehr hier

Mehr Demokratie: Protestwelle zu G20 wird zur Demokratie-Welle

„Das macht Mut: 25.000 Menschen demonstrierten bei den G20-Proteste am Sonntag, dem 2. Juli, in Hamburg für Klimaschutz, soziale Gleichheit, fairen Welthandel und mehr Demokratie. Viele Redner/innen haben betont: Wenn wir wollen, dass unsere Zukunft besser wird, müssen wir sie selbst in die Hand nehmen. Wir können uns nicht auf Staatschefs verlassen.“ Mehr hier

(Foto: Mehr Demokratie e.V.)

Oxfam: Protest zum G20-Gipfel in Hamburg 2017

„Am 2. Juli zogen bei der „G20-Protestwelle“ mehr als 18.000 Bürger/innen durch Hamburg, um gegen soziale Ungleichheit zu protestieren. Mit über 130 Booten auf der Alster und einem Meer aus Bannern und Transparenten forderten sie von den Staats- und Regierungschefs der G20 konkrete Schritte, um gerechten Welthandel zu schaffen, das Klima zu retten, soziale Ungleichheit zu bekämpfen und die Demokratie zu stärken.“ Mehr hier

DW: „Protestwelle“ vor G20-Gipfel

„In Hamburg haben mehrere tausend Menschen friedlich gegen die Politik der G20 demonstriert. Sie fordern eine gerechtere Globalisierung und vor allem mehr Einsatz für den Klimaschutz.“ Mehr hier

NDR: Tausende lassen G20-„Protestwelle“ schwappen

„Wenige Tage vor Beginn des G20-Gipfels in Hamburg haben sich mehrere Tausend Menschen an einer Demonstration an Land und zu Wasser in der Innenstadt beteiligt.“ Mehr hier

SZ: G-20-Protestwelle in Hamburg. Anti-Randale-Auftakt in Hamburg

„Mit Kanus und Tretbooten sowie an Land protestieren Tausende gegen den G-20-Gipfel“ Mehr hier

Spiegel: G-20-Protest: Demo auf und an der Alster

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FAZ: „Protestwelle“: G-20-Demo verläuft friedlich

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JEFTA muss verhindert werden!

Mehr zum Thema:
Quelle: https://ttip-leaks.org/
Tagesschau: EU-Freihandelsabkommen Ein Kniefall vor Japan?, 23.6.2017.
Süddeutsche Zeitung: Handelspakt mit Japan könnte EU-Bürgern schaden – zugunsten von Konzernen, 23.6.2017.
ORF: Geleakte Dokumente: Kritik an EU-Japan-Handelsabkommen, 23.6.2017.
Campact hat eine Aktion gestartet: https://www.campact.de/jefta-stoppen/appell/teilnehmen/

Kommt am 2.7. zur #G20Protestwelle nach Hamburg! Aktion vor dem Brandenburger Tor

Stern: Wasser-Privatisierung. 200 Dollar Entnahmegebühr – so saugt Nestlé eine Gegend trocken

Stern
02.06.2017

Wasser-Privatisierung. 200 Dollar Entnahmegebühr – so saugt Nestlé eine Gegend trocken
Wasser ist ein Mega-Geschäft. In Michigan zahlte Nestlé 200 Dollar für 500.000 Tonnen vom besten „Frühlingswasser“ und macht daraus Millionen. Die Anwohner sind über den Wasser-Raubzug empört.
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CETA stoppen! TTIP stoppen! Aufruf zur gemeinsamen Transparent-Mal-Aktion, Samstag, 17. Juni, 11 Uhr

TTIP & CETA stoppen – Klima retten

Berlin holt Schwung für die G20-Protestwelle

(Gemeinsame Transparent-Mal-Aktion)

Samstag, 17. Juni – 11 Uhr, Pariser Platz

Zehntausende Menschen werden am 2. Juli in Hamburg eine Protestwelle zum G20-Gipfel bilden. Wir in Berlin starten bereits am 17. Juni durch. Und malen die ersten Transparente mit unseren Forderungen an die G-20 Regierungsführungen. Damit wollen wir dafür werben, dass viele BerlinerInnen am 2. Juli mit uns nach Hamburg zur großen G20-Protestwelle kommen.

Warum gehen wir auf die Straße?

Kanzlerin Angela Merkel lädt politische Führer wie Trump, Putin, Erdogan, den chinesischen Präsidenten und den König von Saudi-Arabien zum G20-Gipfel. Auf der Tagesordnung stehen die globalen Probleme wie Steuerflucht, Klimawandel und Fluchtursachen. Lösungen dafür kann es aber mit der neoliberalen Politik der G20 nicht geben.

Im Gegenteil: Angela Merkel möchte TTIP neu verhandeln und Donald Trump torpediert das Klimaabkommen von Paris.

Eine andere Politik ist nötig!

Wenn die Welt auf Hamburg schaut, zeigen wir klare Kante: Wir sagen „Nein“ zur neoliberalen Politik. Wir streiten für einen gerechten Welthandel, für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Demokratie. Deshalb werden wir am 2. Juli in Hamburg mit Zehntausenden protestieren – friedlich, bunt und ausdrucksstark, zu Lande und auf dem Wasser. Unser Ziel: Diese Protestwelle soll um die Welt gehen.

Gemeinsam holen wir Schwung für die G20-Protestwelle

Wir fordern:

  • Keine Neuverhandlung von TTIP! – CETA stoppen!
  • Klimaschutz durchsetzen!
  • Soziale Ungleichheiten bekämpfen!
  • Demokratie stärken!

Damit die G20-Protestwelle erfolgreich um die Welt geht, wollen wir uns, die Politik und die Medien schon am 17. Juni darauf einstimmen.

 

Wir treffen uns:

Samstag, 17. Juni 2017

11.00 Uhr (gemeinsames Foto 11.30)

Pariser Platz (vor dem Brandenburger Tor)

Macht mit! Es ist Zeit für Protest!

Es laden ein:

NaturFreunde Berlin, Greenpeace Berlin, Berliner Wassertisch, DGB Region Berlin, GRÜNE LIGA, Mehr Demokratie, Arbeitskreis Internationalismus (IG Metall Berlin), Gen-ethisches Netzwerk, Anti Atom Berlin, Powershift, BUND Berlin, NABU Berlin, FIAN Berlin

Hier findet Ihr den Facebook-Termin: https://www.facebook.com/events/1952127281690570

 

Verdi fordert: Keine Privatisierung der griechischen Wasserversorgung