Theateraufführung „Das blaue Wunder“ – … über die aufhaltsame Privatisierung des Wassers

Aus Anlass des 2. Jahrestages des Volksentscheids „UNSER WASSER“

zur Webseite des Theaters Berliner Compagnie
Der Volksentscheid „UNSER WASSER“ war am 13. Februar 2011 erfolgreich. Aber es bleibt noch viel zu tun – nicht nur in Berlin, sondern auch in Europa. Durch eine neue Konzessionsrichtlinie soll Wasserprivatisierung durch die Hintertür eingeführt werden.
Aus diesem Anlass lädt der Berliner Wassertisch/Muskauer Str. ein zu dieser Theateraufführung mit anschließender Diskussion zu aktuellen Berliner und europäischen Wasserfragen – am 17. März 2013 um 17:00 Uhr
Werkraum der Berliner Compagnie, Muskauer Str. 20a
10997 Berlin – Kreuzberg
Eintritt: EUR 14,- ermäßigt 10.-
Kartenvorbestellung unter 030 – 612 80 493
oder info@BerlinerCompagnie.de
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Veröffentlicht unter Start

Langweilig wird sie nie

TAZ
15.03.2013

VOLKSABSTIMMUNG
Langweilig wird sie nie
von Rudolf Walther

Die Ablehnung der direkten Demokratie beruht hauptsächlich auf Ressentiments. Ein genauer Blick lohnt

Eine satte Zweidrittelmehrheit der Schweizer hat für die Abzockerinitiative gestimmt, das heißt dafür, dass die Hauptversammlung aller Aktionäre über Gehälter und Boni der Manager befindet und nicht eine kleine Klüngelrunde.

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Berliner Wassersumpf

junge Welt
05.03.2013

Berliner Wassersumpf
Von Ben Mendelson

Korruptionsvorwürfe, verfügte Preissenkungen, die nicht beim Verbraucher ankommen, und linker Opportunismus in der Hauptstadt

Im Berliner Abgeordnetenhaus sind Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit den Wasserbetrieben laut geworden. Im Februar 2011 war der Volksentscheid des Berliner Wassertischs zur Offenlegung und Prüfung der Verträge zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe erfolgreich. Im Dezember 2011 wurde daraufhin der Sonderausschuß »Wasserverträge« eingesetzt, der auf Drängen der SPD bis zum 31. Dezember 2012 befristet wurde. Bis dahin sollte die eingehende Prüfung der Verträge »unter Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen« abgeschlossen sein.

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Streit um Privatisierung: Das undurchsichtige Geschäft mit dem Wasser

Spiegel ONLINE
05.03.2013

Streit um Privatisierung: Das undurchsichtige Geschäft mit dem Wasser
Von David Böcking

Die EU will die Trinkwasserversorgung liberalisieren, die Sorge vor gierigen Privatunternehmen ist groß. Doch auch öffentliche Versorger fallen durch hohe Preise und zweifelhafte Geschäfte auf. Der ganzen Branche mangelt es an Transparenz, denn Monopolisten sind kommunale Unternehmen ebenfalls.

Berlin – Unter den Linden, Ecke Friedrichstraße: Zentraler als Veolia Wasser kann ein Unternehmen in Berlin kaum residieren. Dennoch stehen die Mitarbeiter des französischen Konzerns derzeit im Abseits, die wichtigste Entscheidung für ihre Branche fällt in Brüssel. Mit einer neuen Richtlinie will die EU die Privatisierung der Wasserversorgung erleichtern. Unternehmen wie Veolia wären die Profiteure.

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2 Jahre Volksgesetz „UNSER WASSER“

Im Februar 2011 stimmten dem Gesetz zur Offenlegung der geheimen Privatisierungsverträge für die Berliner Wasserbetriebe 98,2 % der teilnehmenden Berliner_innen zu. Im folgenden März trat es in Kraft.

Hier die Einladungkarte zur Theateraufführung mit anschließender Diskussion über den Stand der Dinge in Fragen Wasser-Rekommunalisierung bzw. Wasserprivatisierung: in Berlin, in Deutschland und in der EU. (PDF in Druck-Qualität)
Blaues Wunder Einladung zum 17.7.13 17:00 UhrWie geht es weiter mit dem Wasser?

Europa streitet um Wasserversorgung

Tagesspiegel
25.01.2013

Abstimmung über Konzession
Europa streitet um Wasserversorgung
von Christopher Ziedler

Die Kampagne gegen eine europaweite Ausschreibung der Wasserversorgung hat sich massiv verschärft. Das EU-Parlament hat nun über die Vergaberichtlinien abgestimmt. Und Kritiker befürchten weitere Privatisierungen.

In den vergangenen Wochen haben Abgeordnete und die europäische Bürgerinitiative right2water.eu ihre Kampagne gegen eine europaweite Ausschreibung der Wasserversorgung massiv verschärft und damit eine öffentliche Debatte ausgelöst. Begleitet von gegenseitigen Vorwürfen und Beschuldigungen hat nun der Binnenmarktausschuss des Europaparlaments am Donnerstag über die sogenannte Konzessionsrichtlinie abgestimmt. Dem Ausschussvotum kommt besondere Bedeutung zu, denn normalerweise folgt ihm das gesamte Plenum, das laut Plan im April abstimmen soll.

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