Tschernobyl. War da was? Übermedien: Leider ausgestrahlt: Der Atom-Podcast der „Tagesschau“

Ein lesenswerter Kommentar von Daniela Becker zu einem sehr problematischen Podcast der Tagesschau

„Mal angenommen“
23. April 2021

„Atomkraft? Ja bitte!, heißt es diesmal bei uns. Vor zehn Jahren gab es ja die Atomkatastrophe in Fukushima. Und danach hat Deutschland den endgültigen Atomausstieg beschlossen. Andere Länder nutzen dagegen weiterhin Kernenergie, weil sie klimafreundlich ist und natürlich weniger CO2 ausstößt.“

Mit diesen Worten leitet Justus Kliss das „Gedankenexperiment“ im „Tagesschau“-Podcast ein, das er gemeinsam mit seiner Kollegin Vera Wolfskämpf anstellt. Beide sind Korrespondent*in im ARD-Hauptstadtstudio. Und der Podcast dient dazu, so steht es in der Beschreibung, „aktuelle politische Ideen“ in die Zukunft zu denken. Deshalb auch der Titel: „Mal angenommen“. […]

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Bild: Von Anne Lund – SmilingSun-Shop, GFDL,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=71163729

Stattdessen Hörempfehlung:
Cornelia und Volker Quaschning
16. April 2021

Die Kernenergie wird wegen der hohen Risiken mehrheitlich abgelehnt. Bill Gates und andere sind allerdings der Meinung, dass mit neuen Reaktorkonzepten viele Probleme der Atomkraft gelöst seien. Und sie sehen in der kohlendioxidarmen Kernkraft den Schlüssel für erfolgreichen Klimaschutz. Könnte die Kernenergie wirklich einen wichtigen Beitrag gegen die Klimakrise leisten? Der Podcast liefert die Fakten zu diesen Überlegungen.

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Dossier.at: Am Schauplatz: OMV

23. April 2021
„[…] Laut einer zweijährigen Recherche durch Radio New Zealand zählte die OMV in den Jahren 2019 und 2020 zu den größten Kunden der Sicherheitsfirma Thompson and Clark (T+C). Der österreichische Ölkonzern soll in Neuseeland sogar Protestaktionen von Schulkindern oder Senioren überwacht haben. Auf Anfrage will Rainer Seele die neuen Vorwürfe nicht kommentieren. […]

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BUND zum Stand des Masterplans Wasser: Der Senat lässt Berlin weiter austrocknen


Berlin, 22. April 2021

Der BUND Berlin bewertet den derzeitigen Zwischenstand zu den Arbeiten an einem Masterplan Wasser der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als ein Armutszeugnis. Statt die drängenden Wasserfragen angesichts der in Berlin längst spürbaren Klimakrise und Wasserverschwendung konsequent anzugehen, bleiben auch mit den vorliegenden Vorhaben viele zentrale Fragen offen. Statt die drängenden Wasserfragen angesichts der in Berlin längst spürbaren Klimakrise und Wasserverschwendung konsequent anzugehen, bleiben auch mit den vorliegenden Vorhaben viele zentrale Fragen offen.

An keiner Stelle wird klar, ob die rechtlichen Vorgaben des Gewässer- und Naturschutzes endlich umgesetzt werden. Seit 2000 ist bekannt, dass der Zustand der Gewässer genauso wie unsere geschützten Wälder und Moore sich nicht weiter verschlechtern darf und die Qualitätsanforderungen bis 2015 hätten erreicht sein müssen. […]

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Energiezukunft: Konzernschutz vor Klimaschutz? Nicht mit uns!

22. April 2021
Meinung von Pia Eberhardt und Kathrin Henneberger

Auf Joe Bidens virtuellem Klimagipfel wird Angela Merkel einmal mehr das Zepter für das Klima schwingen. Dabei hält ihre Regierung an einem Vertrag fest, der Konzernen wie RWE und Uniper Milliardenklagen gegen Klimaschutz ermöglicht. Die nächste Bundesregierung muss die Klagewelle stoppen und aus dem Energiecharta-Vertrag aussteigen.

Pia Eberhardt arbeitet für die lobbykritische Organisation Corporate Europe Observatory (CEO) / Kathrin Henneberger ist grüne Energie- und Klimapolitikerin aus dem Rheinischen Braunkohlerevie

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Neues Deutschland: Den Wassermangel verwalten

21.April 2021

Berliner Umweltverwaltung legt Masterplan für die wertvolle Ressource vor
Nicolas Šustr

[…] Lange habe man auf den Masterplan Wasser gewartet, berichtet Umweltexperte Manfred Krauß. Sonderlich überzeugt ist er von dem Dokument nicht. […]
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