Suchergebnisse für: Paris

Landesregierungen von Niedersachsen, NRW und Schleswig-Holstein torpedieren das Übereinkommen von Paris

Fracking
Pressemitteilung der unter
GEGEN GASBOHREN vernetzten Bürgerinitiativen
25.10.2016

Mit der Vergabe von Lizenzen zur Erdöl- und Erdgasförderung greifen die Landesregierungen von Niedersachsen, NRW und Schleswig-Holstein das Übereinkommen von Paris (Klimaschutz-Abkommen) frontal an. weiterlesen

Eau de Paris. Célia Blauel ist die neue Präsidentin

Am 6. Juni 2014 wurde die stellvertretende Bürgermeisterin Célia Blauel zur Präsidentin von Eau de Paris gewählt. Der Berliner Wassertisch wünscht ihr von Herzen viel Erfolg!

Célia Blauel
Hier sind ein paar Hintergrundinformationen (frz.)

H2Onet

Le 6 juin 2014, Célia Blauel, adjointe à la maire de Paris en charge de l’environnement, du développement durable, de l’eau, de la politique des canaux et du „plan climat énergie territorial“ a été élue présidente du Conseil d’administration d’Eau de Paris, renouvelé au lendemain des élections municipales. De nouveaux enjeux se dessinent pour Eau de Paris afin d’accompagner la ville de Paris dans sa démarche en faveur de la transition écologique.

Célia Blauel, succède à Anne Le Strat au poste de présidente de la régie municipale Eau de Paris. Diplômée de l’Institut d’études politiques de Strasbourg en 2003, Célia Blauel est élue en 2008 conseillère du 14ème arrondissement déléguée aux espaces verts et à la téléphonie mobile avant de rejoindre en 2014 l’équipe d’Anne Hidalgo en tant que maire adjointe de Paris. […]

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Shoppingtour nach Paris

taz
06.08.2013

Wasserrückkauf von Veolia
Shoppingtour nach Paris

Finanzsenator Nußbaum verhandelt in Frankreich mit Veolia über deren Anteil an den Berliner Wasserbetrieben – und verkündet „wesentliche“ Einigung für Kaufvertrag.
Von Stefan Alberti

Marlon Brando tanzte dort einen letzten Tango, Felix de Luxe fuhr mit einem Taxi hin, Berlins parteiloser Finanzsenator Ulrich Nußbaum nahm den Flieger: In Paris hat das Land Berlin am Dienstag die Chance bekommen, wieder alleiniger Eigentümer der Berliner Wasserbetriebe (BWB) zu sein und damit die Teilprivatisierung von 1999 rückgängig zu machen. „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden“, vermeldete Nußbaum am Dienstagnachmittag. An Seineufer einigte er sich zuvor nach eigenen Angaben mit den Chefs des französischen Mischkonzerns Veolia, dem 24,9 Prozent der Wasserbetriebe gehören. Einen gleich großen Anteil hatte das Land 2012 von RWE zurückgekauft.

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Bericht über den Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ im Pariser Justizpalast

Der Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ begann am 14.Februar 2013 um 13:30 Uhr . Der Saal Nummer 17 im Pariser Justizpalast war bis auf den letzten Platz besetzt. Links hinter den Angeklagten saßen die Rechtsanwältin der Verteidigung, wir mit Freunden und Aktivisten – rechts hinter der Staatsanwältin und dem Anwalt von Veolia die Presseleute, im Publikum offensichtlich auch einige Damen und Herren des Konzerns … mehr …

Der Brunnenmeister von Paris

Süddeutsche Zeitung – Feuilleton
18.02.2013

Der Brunnenmeister von Paris
von Joseph Hanimann

Wasser – ein Menschenrecht?

Der Entscheid der UN-Vollversammlung, die Programmplanung dieses Internationalen Jahrs 2013 für die Zusammenarbeit im Bereich des Wassers der Unesco anzuvertrauen, darf schon als eine klare Aussage verstanden werden. Bei der FAO oder bei der Welthandelsorganisation hätte das Programm anders ausgesehen. Der Zugang zum Wasser gehöre zu den Menschenrechten, sagte die Unesco-Generaldirektorin Irina Bokova bei der Eröffnung des International Year of Water Cooperation vor ein paar Tagen in Paris.

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Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ im Pariser Justizpalast

Bericht über den Prozesstag am 14. Februar vom Water-Make-Money-Team Der Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ begann am 14.Februar 2013 um 13:30 Uhr . Der Saal Nummer 17 im Pariser Justizpalast war bis auf den letzten Platz besetzt. Links hinter den Angeklagten saßen die Rechtsanwältin der Verteidigung, wir mit Freunden und Aktivisten – rechts … weiterlesen

LNG Terminal in Stade (oder Wilhelmshaven) torpediert Energiewende- und Klimaschutzverpflichtungen und generiert Investitionsruine

Offener Brief / Stellungnahme
06. Dezember 2018

An:
1. stephan.weil@stk.niedersachsen.de / poststelle@stk.niedersachsen.de
Niedersächsische Staatskanzlei
Herrn Ministerpräsidenten Stephan Weil
Planckstraße 2, 30169 Hannover

2. olaf.lies@mu.niedersachsen.de / pressestelle@mu.niedersachsen.de
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
Herrn Umweltminister Lies
Archivstraße 2; 30169 Hannover

3. bernd.althusmann@mw.niedersachsen.de / poststelle@mw.niedersachsen.de
Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Herrn Wirtschaftsminister Althusmann
Friedrichswall 1, 30159 Hannover

LNG Terminal in Stade (oder Wilhelmshaven) torpediert Energiewende- und Klimaschutzverpflichtungen und generiert Investitionsruine

Sehr geehrte Herren,

bezugnehmend auf die Planungen zum Bau eines Flüssiggasterminals (englisch Liquified Natural Gas, abgekürzt LNG) möchten wir Sie mit dieser Stellungnahme auf die gravierenden Klima- und Umweltfolgen sowie die hohen finanziellen Risiken hinweisen.

1. Schaffung einer „Investitionsruine“ mit umweltschädliches Fracking-Gas

Der geplante Standort Stade ist – neben Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Rostock – ein weiterer Kandidat für das erste LNG Terminal in Deutschland.[i] Beide Standorte stehen momentan im besonderen Fokus der geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Russland. Die Debatte wird u.a. beeinflusst durch den offenen Druck, den die Trump-Administration gegenüber der Bundesregierung und der EU versucht auszuüben.[ii]

Der an dem Projekt maßgeblich beteiligte Konzern Dow Chemical hat ein Interesse daran für den Betrieb seiner sehr energieintensiven Anlagen vor Ort und als Rohstoff für petrochemische Produkte auf importiertes US-LNG zurückgreifen zu können.[iii] Das Investitionsvolumen wird mit insgesamt €500 Mio. kalkuliert und soll in zwei Abschnitten erfolgen. Im Endausbau verfolgt man laut eigenen Angaben das ehrgeizige Ziel, bis zu 15 Prozent des aktuellen deutschen Erdgasverbrauchs über das LNG Terminal in Stade importieren zu können.[iv]. Mit der Energieversorgung deutscher Haushalte oder der Diversifizierung der Versorgungssicherheit für die Bevölkerung hat dies alles wenig bis gar nichts zu tun. Hierbei geht es um die privatwirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Unternehmens.

Es ist mehr als ersichtlich, dass – im Falle einer Realisierung – mit hoher Wahrscheinlichkeit die USA den LNG-Standort Stade mit Fracking-Gas “füttern” werden. US-Botschafter Richard Grenell war in Berlin bei der Fördermittelantragsübergabe von LNG Stade/Dow Chemical anwesend und hat offen das starke Interesse der USA an LNG-Lieferungen nach Deutschland betont.[v] weiterlesen

LNG Terminal in Brunsbüttel konterkariert Energiewende- und Klimaschutzgesetz und generiert Investitionsruine

Pressemitteilung

Flüssiggas (LNG) Terminal in Brunsbüttel konterkariert Energiewende- und Klimaschutzgesetz und generiert Investitionsruine

Brunsbüttel, 4. Oktober 2018

Gegen die Pläne der Landesregierung Schleswig-Holsteins, ein Flüssiggasterminal (englisch Liquefied Natural Gas, abgekürzt LNG) in Brunsbüttel zu unterstützen, formiert sich zunehmender Widerstand. Über 20 lokale Gruppen und Umweltverbände haben in einer ausführlichen Stellungnahme (pdf) die ökologischen und ökonomischen Gründe gegen den angedachten LNG Terminal im Norden Deutschlands dargelegt.

Die UnterzeichnerInnen machten darauf aufmerksam, dass Erdgas, welches hauptsächlich aus Methan besteht, nur ein weiterer fossiler Energieträger ist, auf den wir auf Grund seiner klimaschädigenden Wirkung dringend verzichten müssen. Bereits geringe Methanemissionen verleihen Erdgas einen enormen Treibhausgas-Fußabdruck. Wenn neben den beim Verbrennen entstehenden CO2-Emissionen auch die bei der Förderung und dem Transport anfallenden Methanleckagen berücksichtigt werden, fällt die Klimabilanz von Erdgas deutlich schlechter aus, als zunächst angenommen. Bereits beim sogenannten konventionellen (d.h. ohne Fracking gewonnenen) Erdgas können bis zu rund vier Prozent der gesamten Produktion in die Atmosphäre entweichen. Dies geschieht durch Leckagen und Druckentlastung an der Förderstelle, während der Lagerung und beim Transport zum Abnehmer. Dies betrifft auch die Herstellung und den Transport von Flüssigerdgas (sog. LNG). Bei gefracktem Gas (insbesondere Schiefergas) können die Methanemissionen drei- bis viermal so hoch liegen.

Die negative Klimawirkung und Methanemissionen im gesamten Lebenszyklus von Gas, die Notwendigkeit der schnellen Dekarbonisierung und die Rolle von Gas als schärfster Widersacher von alternativen Lösungen außer Acht lassend, wird LNG dennoch als vermeintlich umweltfreundlich und “alternativlos” vermarktet.

Dr. Reinhard Knof von der BI gegen CO2 Endlager e.V. sagt dazu: „Eine Unterstützung des klimafeindlichen LNG – und dies auch noch mit öffentlichen Fördermitteln – ist völlig konträr zu den verbindlich beschlossenen Klimaschutzzielen und widerspricht auch den Vorgaben des Energiewende- und Klimaschutzgesetz in Schleswig-Holstein.“

Weiterhin verweisen die VerfasserInnen der Stellungnahme auf aktuelle Forschungsergebnisse, die zeigen, dass der Umstieg auf LNG bei der Antriebstechnik im Transportsektor nicht nur viel zu teuer ist, sondern dass auch damit die Klimaziele nicht erreicht werden können. Zudem werde zusätzliche Gasinfrastruktur und insbesondere das angedachte LNG Terminal in Brunsbüttel mit dem Argument geringerer Abhängigkeit von russischem Gas gerechtfertigt, aber ausgerechnet einer der Investoren vor Ort, Gasunie, habe das bestehende LNG-Terminal in Rotterdam (mit einer Auslastungsquote von lediglich 4%!) als Gasknotenpunkt für russisches Gas angeboten und von dort aus auch bereits russisches LNG nach Kanada verschifft.

„Öffentliche Fördermittel in Millionenhöhe sollen in LNG-Großprojekte mit einer ökonomischen Lebenszeit von 30 – 50 Jahren fließen, obwohl es keinen Bedarf gibt“, sagt Andy Gheorghiu, Policy Advisor und Campaigner für Food & Water Europe. Deutschland ist überversorgt mit Gas, und obwohl unser Land bis 2050 vollständig dekarbonisiert werden muss, werden sehenden Auges Investitionsruinen generiert“.

Angesichts der enormen Auswirkungen auf Klima- und Umweltschutz, den relevanten lokalen Gesundheitsrisiken und Sicherheitsaspekten sowie der Gefahr der Schaffung von „Investitionsruinen“ fordern die UnterzeichnerInnen

a) eine sofortige Neu-Evaluierung des Projektes unter Einbeziehung aller vorhandenen Klima-/Umwelt-/Gesundheitsschutz- und Sicherheitsaspekte;

b) die sofortige Rücknahme der Inaussichtstellung von öffentlichen Fördermitteln;

c) die Eröffnung eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens sowie die Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung.

„Das Terminal in Brunsbüttel wirbt zusammen mit Wirtschaftsminister Altmaier und EU-Kommissionspräsident Juncker ausdrücklich für US Fracking-Gas, das mit unserem Klima sowie der Umwelt und Gesundheit der amerikanischen Bevölkerung erkauft wird – eine Verbeugung vor Donald Trump“, sagt Stephan Klose von der BI Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe. „Die Stadt Brunsbüttel und die Landesregierung fordern wir auch im Sinne der nachfolgenden Generationen auf, statt wiederum in klimaschädliche fossile Energien zu investieren, alle Möglichkeiten zu nutzen, die Energiewende endlich konsequent mit umzusetzen – öffentliche Gelder wären in der Erforschung von dringend benötigten Speichertechniken für Wind- und Solarstrom erheblich besser angelegt.“

 

Offener Brief/Stellungnahme zum geplanten LNG Terminal in Brunsbüttel

An die / den
Ratsmitglieder der Stadt Brunsbüttel
Wirtschaftsminister SH Buchholz
Umweltminister SH Albrecht

4. Oktober 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bezugnehmend auf die Planungen zum Bau eines Flüssiggasterminals (englisch Liquefied Natural Gas, abgekürzt LNG) möchten wir Sie – zwecks einer sachgerechten faktenorientierten Debatte – mit dieser Stellungnahme auf die gravierenden Klima- und Umweltschutzfolgen sowie die hohen finanziellen Risiken hinweisen.

1. Fossiles Gas ist weder klimafreundlich noch grün, sondern trägt maßgeblich zur Klimaerwärmung bei.

Von vielen Seiten wird Erdgas (fossiles Gas) in der Debatte um Klimaschutz und Energiewende als klimafreundlicher und grüner fossiler Energieträger, oder als Brücke zu den erneuerbaren Energien bezeichnet.

Wenn neben den beim Verbrennen entstehenden CO2-Emissionen auch die bei der Förderung und dem Transport anfallenden Methanleckagen berücksichtigt werden, fällt die Klimabilanz von Erdgas deutlich schlechter aus als zunächst angenommen. Bereits beim sogenannten konventionellen (d.h. ohne Fracking gewonnenen) Erdgas entweichen rund vier Prozent der gesamten Produktion in die Atmosphäre. Dies geschieht durch Leckagen und Druckentlastung an der Förderstelle, während der Lagerung und beim Transport zum Abnehmer. Dies betrifft auch die Herstellung und den Transport von Flüssigerdgas (sog. LNG). Bei gefracktem Gas (insbesondere Schiefergas) ist die Datenlage unsicherer, doch die Methanemissionen dort sind wahrscheinlich drei bis viermal so hoch, das heißt, sie können bis zu 12 Prozent der Gesamtleistung einer Bohrstelle betragen[1].

Gemäß den 2013er Zahlen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) ist der Treibhauseffekt von Methanemissionen in den ersten 20 Jahren 84-87 mal stärker und in den ersten 100 Jahren 34-36 mal stärker als der von CO2[2].

Angesichts von Kipppunkten im Klimasystem, die schon in den nächsten 10 bis 20 Jahren zu abrupten und irreversiblen Klimaänderungen führen können, ist es unerlässlich, die aktuellen IPCC Zahlen für die Erstellung von Klimabilanzen zu verwenden und die extrem schädlichen Klimaeffekte von Methan in den ersten 20 Jahren zu berücksichtigen. Aus diesen Ergebnissen resultierende notwendige Maßnahmen zur Reduktion von Methanemissionen können sehr schnell Erfolge in der Klimapolitik ermöglichen.[3]

Schließlich hat Deutschland sich auch mit der Ratifizierung des völkerrechtsbindenden Pariser Klimaschutzabkommens verpflichtet, dazu beizutragen

„die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf „deutlich unter“ 2°C zu begrenzen (mit Anstrengungen für eine Beschränkung auf 1,5°C)“. [4]

Deutschland hat sich auch verpflichtet, bis zum Jahr 2030 die Treibhausgas-Emissionen um mindestens 55 Prozent und bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu mindern. Allerdings wird prognostiziert, dass mit den derzeitigen politischen Maßnahmen lediglich 33 Prozent bis 2020 erreicht werden, so dass schnellstmöglich wesentlich größere Anstrengungen zur Emissionsreduzierung unternommen werden müssen[5].

Schleswig-Holstein hat sich ebenfalls zu einer Minderung der Treibhausgasemissionen um mindestens 40 Prozent bis 2020 und um 80 – 95 Prozent bis 2050 verpflichtet und hat diese Verpflichtung mit dem Energiewende- und Klimaschutzgesetz rechtlich verankert.[6]

In einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu „Treibhausgasemissionen und Klimaziele in der internationalen Seeschifffahrt“ ist zu lesen, „dass nur mit einer Umstellung auf Energieträger auf Basis erneuerbarer Energien die Klimaschutzziele einzuhalten sein werden.“[7]

Eine Unterstützung des klimafeindlichen LNG – und dies auch noch mit öffentlichen Fördermitteln – ist daher als klar rechtswidrig zu bezeichnen.

2. LNG: Teuer und gar nicht umweltfreundlich

Die Klimawirkung und Methanemissionen im gesamten Lebenszyklus von Gas[8], die Notwendigkeit der schnellen Dekarbonisierung und die Rolle von Gas als schärfster Widersacher von alternativen Lösungen außer Acht lassend, wird LNG als vermeintlich umweltfreundlich und als “alternativlos” vermarktet.

Laut den Wissenschaftlichen Diensten des Bundestages verursachen aber sowohl die Gasförderung mithilfe von Hydraulic Fracturing als auch die spätere Umwandlung in Flüssiggas (LNG) jeweils enorm hohen Methan-Schlupf. Demnach liegen die Methan-Emissionen im internationalen Vergleich für Nordamerika „deutlich über denen der anderen Herkunftsländer“, was insbesondere an der Fördermethode, dem Fracking liegt (u.a. WD 8-3000-050/18, WD 8-3000-004/18).

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen auch, dass der Umstieg auf LNG bei der Antriebstechnik im Transportsektor nicht nur viel zu teuer ist, sondern damit auch die Klimaziele nicht erreicht werden können. Forscher des United Maritime Avisory Services warnten in Ihrer Studie „LNG as a marine fuel in the EU – Market, bunkering infrastructure investments and risks in the context of GHG reductions“ vor Flüssiggas als Schiffsantrieb. Obwohl sie sehr konservativ nur von geringen Methanemissionen (Leckagen oder sog. Methanschlupf) ausgegangen sind, analysierten die Forscher, dass – bei den benötigten 22 Mrd. US-Dollar Investments in LNG Infrastruktur bis 2050 – lediglich eine Treibhausgas-Reduktion von ca. 6% erreicht werden könnte. Wenn die Methanleckage-Raten höher als angenommen wären, würde der Ausbau der LNG-Infrastruktur sogar einen Anstieg der Treibhausgasemissionen zur Folge haben.[9]

Die umfangreiche 2016er Studie „Globaler Gas Lock-In: Brücke ins Nirgendwo“ zeigt auf, dass die Überfahrt eines einzigen LNG-Schiffs  mit 150.000 m³ nicht-gefracktem Gas aus Katar bei optimistischer Schätzung den jährlichen Emissionen von über 16.000 Europäern und im Worst-Case-Szenario denen von 50.000 Europäern entspräche. Ein Schiff mit 150.000 m³ durch Fracking gewonnenes Gas aus den USA würde Werte von über 31.000 bis zu 65.000 EuropäerInnen erreichen. Und dies berücksichtige noch nicht die Emissionen durch den Wiederverdampfungsprozess oder die Verbrennung und auch nicht das Risiko, die Ladung durch einen Unfall zu verlieren.[10]

3. Standort Brunsbüttel und das Generieren einer „Investitionsruine“

Der geplante Standort Brunsbüttel ist der vielleicht momentan aussichtsreichste – weil am weitesten fortgeschrittene – Kandidat für das erste LNG Terminal in Deutschland.

Das Gas könnte aus den USA oder Katar kommen. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein (CDU, FDP und Grüne) hat sich – sämtliche ökonomische, ökologische und klimapolitische Notwendigkeiten außer Acht lassend – im Koalitionsvertrag 2017 – 2022 für die Unterstützung des Projektes ausgesprochen.[11] Mindestens 250.000,00 € sollen wohl jährlich vom Land aus für das €450 Mio. Projekt verausgabt werden.[12]

Dabei wird die Tatsache missachtet, dass a) Deutschlands Gas- Import-/Transport-/Lagerkapazitäten bereits jetzt das drei- bis vierfache des tatsächlichen Bedarfs decken, b) die Auslastungsquote aller bestehender LNG-Terminals in der EU gerade einmal 22-23 Prozent beträgt[13] und c) bereits jetzt eine Anbindung an das deutsche Gasnetz über die LNG-Terminals in Rotterdam, Zeebrügge, Dünkirchen und Swinemünde besteht.[14]

Einer der möglichen Investoren für Brunsbüttel ist das im Staatsbesitz befindliche niederländische Unternehmen Gasunie, welches das bereits an das deutsche Gasnetz angeschlossene LNG-Terminal in Rotterdam mit einer lausigen Auslastungsquote von nur 4 Prozent betreibt. Dies zeigt auch, welches hohe Risiko das Land Schleswig-Holstein und die Bundesregierung mit den finanziellen Zusagen öffentlicher Mittel eingehen. Der Projektierer German LNG Terminal hat nun für das geplante LNG-Terminal bei der Bundesnetzagentur eine „Freistellung von der Regulierung“ beantragt. Für eine derartige Freistellung muss das „Investitionsrisiko so hoch sein, dass sie ohne die Ausnahme nicht erfolgen würde“.[15]

Ein besonderes Schmankerl besteht darin, dass zusätzliche Gasinfrastruktur und insbesondere das angedachte LNG Terminal in Brunsbüttel mit dem Argument der vermeintlichen Diversifizierung von russischem Gas gerechtfertigt werden,[16] aber ausgerechnet Gasunie das bestehende LNG-Terminal in Rotterdam als Gasknotenpunkt für russisches Gas anbietet[17] und von dort aus auch bereits LNG aus Sibirien nach Kanada verschifft wurde.[18]

Der Business Insider verweist darauf, dass Millionen deutsche Fördermittel in LNG-Großprojekte fließen sollen, für das es kaum Bedarf gibt.[19] Die Wirtschaftswoche betitelt die Versuche Deutschlands Steuermittel für LNG Import und Export Terminals auszugeben als „Ruine mit Ansage“. Das Handelsblatt Global hebt hervor, dass Deutschland bis 2050 vollständig dekarbonisiert werden möchte und die ganze LNG Debatte nicht vom eigentlichen Bedarf, sondern von den geopolitischen Spielchen zwischen Trump und Putin getragen wird.[20]

Diese Sichtweise hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier beim Treffen mit dem Vizepräsidenten der EU-Kommission, Maroš Šefčovič im September 2018 bestätigt. In Brüssel sprach einer der Stellvertreter der Bundesregierung davon, dass die Entscheidung für ein LNG-Terminal in Deutschland vor allem als Geste gegenüber der US-Administration zu verstehen sei. Laut dem Energate Messenger kam er nicht umhin, darauf hinzuweisen, dass bestehende Terminals wie jene in Rotterdam oder Swinemünde nicht profitabel seien.[21] Dennoch sind die Bundesregierung und die Landesregierung in Schleswig-Holstein anscheinend sehenden Auges gewillt, die Klimaschutzverpflichtungen mit dem Import von gefracktem Gas zu torpedieren und „Investitionsruinen“ mit öffentlichen Mitteln zu produzieren.

4. Fehlende frühzeitige öffentliche Beteiligung / Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung / Umweltverträglichkeitsprüfung / Sicherheitsrisiko-Analyse

Schleswig-Holstein hat sich eindeutig, auch im aktuell gültigen Koalitionsvertrag, gegen Fracking zur Erdöl- und Erdgasgewinnung ausgesprochen. Es wäre ein fatales Signal, wenn die Landesregierung Fracking im eigenen Bundesland ablehnt, aber willentlich Erdbeben, Verschmutzung von Grund- und Oberflächengewässern, Luftverschmutzung, hohen Wasserverbrauch selbst in teil-ariden Gebieten, zahlreiche Gesundheitsbeeinträchtigungen bis hin zu Früh- und Fehlgeburten und nicht zuletzt erhöhte Methanausgasungen in die Atmosphäre in anderen Ländern mit Steuermitteln fördern würde.

Darüber hinaus halten wir es für fatal und rechtswidrig, dem möglichen Investor öffentliche Fördermittel bzw. Regulierungsfreistellungen in Aussicht zu stellen, ohne dass eine verpflichtende frühzeitige öffentliche Beteiligung bzw. eine strategische Umweltprüfung erfolgt ist.

Das geplante LNG-Terminal soll auch in unmittelbarer Nähe des stillgelegte Atommeilers und nicht sehr weit entfernt von der Stadt Brunsbüttel errichtet werden. In 2014 verletzten eine Explosion an einer LNG-Anlage im Washington State fünf Arbeiter. 400 Menschen der nahe gelegenen Wohnbebauung mussten evakuiert werden.[22] Diese Risikoaspekte sind bislang weder betrachtet noch besprochen worden und müssen ebenfalls bereits jetzt Teil einer eingehenden und umfangreichen Vorprüfung des Vorhabens sein.

Angesichts der enormen Auswirkungen auf Klima- und Umweltschutz, den relevanten lokalen Gesundheitsrisiken und Sicherheitsaspekten sowie der Gefahr der Schaffung von „Investitionsruinen“ fordern wir:
a)       eine sofortige Neu-Evaluierung des Projektes unter Einbeziehung aller vorhandenen Klima-/Umwelt-/Gesundheitsschutz- und Sicherheitsaspekte;
b)      die sofortige Rücknahme der Inaussichtstellung von öffentlichen Fördermitteln;
c)       die Eröffnung eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens sowie die Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung.

Dabei sind die Klimaschutzziele auf europäischer, nationaler Ebene sowie das Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holsteins strengstens zu beachten. Zudem muss eine ökonomische Analyse des finanziellen Risikos der Investition öffentlicher Mittel in mögliche „Stranded Assets“ erfolgen.

Die Themenbereiche Klimaerwärmung sowie die Verschwendung öffentlicher Mittel sind viel zu essentiell, um als Nebensache abgetan zu werden. Wir werden nicht zulassen, dass man den Klimaschutz zu Gunsten eines Klimawandelleugners als eine „Geste gegenüber unseren amerikanischen Freunden“ relativiert.

Die Landesregierung fordern wir auf, statt in klimaschädliche fossile Energien zu investieren, endlich alle Möglichkeiten zu nutzen, die Energiewende zu 100% Erneuerbare Energien konsequent umzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Gez.
1. Food & Water Europe
2. BI gegen CO2-Endlager e.V.
3. Bürgerinitiative Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe
4. BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“
5. Berliner Wassertisch
6. Free the Soil
7. Gastivists Berlin
8. BI lebenswertes Korbach
9. Umweltinstitut München
10. BI Frack-loses Gasbohren
11. Hamburger Energietisch
12. Kreisgruppe des BUND Steinburg
13. Umweltgruppe Elbvororte
14. Umweltschutzverein pro grün e. V. Paderborn
15. BI “kein-frack-in-wf”
16. BI für Gesundheit Hemslingen
17. Abgefrackt Bündnis Weidener Becken gegen Fracking
18. BI gegen Bohrungen im Süd-/Brookmerland
19. AG Post Fossil
20. Aktionsbündnis No Moor Fracking
21. BI FrackingFreies Hamburg
22. BI „Hände weg von Schwedeneck”
23. BI Fracking freies Hessen n.e.V.

[1] Howarth (2016) „Methan Emissionen – der Treibhausgas-Fußabdruck von Erdgas“. Link: http://www.eeb.cornell.edu/howarth/summaries_CH4_2016_De.php
[2] IPCC 2013, Chapter 8, Anthropogenic and Natural Radiative Forcing Link: https://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg1/WG1AR5_Chapter08_FINAL.pdf
[3] Howarth (2016) „Methan Emissioinen – der Treibhausgas-Fußabdruck von Erdgas“. Link: http://www.eeb.cornell.edu/howarth/images/summary/2030b.jpg
[4] BMWI. „Klimaschutz: Abkommen von Paris“. Link: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/klimaschutz-abkommen-von-paris.html
[5] http://www.bmub.bund.de/themen/klima-energie/klimaschutz/nationale-klimapolitik/klimapolitik-der-bundesregierung/
[6] https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/K/klimaschutz/energiewendeKlimaschutzgesetz.html;jsessionid=D755BA0F0F39C4D2E74DE2E847B84F4F
[7] Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion B90/die Grünen – Drucksache 19/3321. 02.08.18 Link: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/036/1903662.pdf
[8] Von der Upstream Produktion, über Midstream Transport und Lagerung bis zum Downstream Vertrieb und Verbrauch.
[9] Forscher warnen vor Flüssiggas als Schiffsantrieb, Hamburger Abendblatt, 27.6.18. Link https://www.abendblatt.de/hamburg/article214701101/Forscher-warnen-vor-Fluessiggas-als-Schiffsantrieb.html; Umstieg auf LNG teuer und ohne große Wirkung, Energate-Messenger, 27.6.18. Link: https://www.energate-messenger.de/news/184191/umstieg-auf-lng-teuer-und-ohne-grosse-wirkung; United Maritime Advisory Services Study „LNG as a marine fuel in the EU, 22.6.18. Link https://u-mas.co.uk/LinkClick.aspx?fileticket=yVGOF-ct68s%3D&portalid=0
[10] Pérez, Alfons. „Globaler Gas Lock-in: Brücke ins Nirgendwo“. Observatori del Deute en la Globalització. 2016 (Deutsche Übersetzung: April 2018). Link: http://www.rosalux.eu/fileadmin/user_upload/Publications/2018/Globaler-gas-lock-in.pdf
[11] Schleswig-Holstein Koalitionsvertrag 2017 – 2022 von CDU, Grünen, FDP , Seite 44. Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/_documents/koalitionsvertrag2017_2022.pdf?__blob=publicationFile&v=2
[12] NDR. „Landesregierung will LNG-Terminal für Brunsbüttel“. 18.04.18. Link: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Landesregierung-will-LNG-Terminal-fuer-Brunsbuettel,lng116.html ChemCoastPark Brunsbüttel. „Newsletter: LNG-Projekt“. Mai 2018. Link: https://www.chemcoastpark.de/media/djangocms_downloads/NewsletterCCCB_Mai_18_komplett.pdf
[13] Eigene Kalkulationen, basierend auf GSIE Daten. Link: https://alsi.gie.eu/#/ Link: https://www.foodandwatereurope.org/wp-content/uploads/2018/03/FoodandWaterEuropeBlog_LNG-utilization-ratesChart.pdf
[14] BMWI. „Schriftliche Anfrage an die Bundesregierung im Monat Juli 2018. Frage Nr. 393“. 03.08.18. Link: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2018/07-393.pdf?__blob=publicationFile&v=4
[15] Energate Messenger. „German LNG Terminal beantragt Regulierungsfreistellung“. 13.08.18. Link: https://www.energate-messenger.de/news/185302/german-lng-terminal-beantragt-regulierungsfreistellung
[16] Shiryaevskaya, Anna und Parkin, Bryan. „Plan underway to subdue Russian gas with German LNG terminal“. Bloomberg. 27.11.17. Link: https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-11-27/plan-underway-to-subdue-russian-gas-with-german-lng-terminal
[17] Duran, Mirza. „Dutch Gate terminal positions itself as LNG transshipment hub for Russian Yamal volumes.“ LNG World News. 26.02.18. Link: https://www.lngworldnews.com/dutch-gate-terminal-positions-itself-as-lng-transshipment-hub-for-russian-yamal-volumes/
[18] Duncan, Mirza. „Canada gets first Yamal LNG cargo via Dutch Gate terminal“. LNG World News. 01.08.18. Link: https://www.lngworldnews.com/canada-gets-first-yamal-lng-cargo-via-dutch-gate-terminal/
[19] Kemmer, Stefanie. „Deutschland droht neue Investitionsruine: Ein Großprojekt, für das es kaum Bedarf gibt, soll mit Millionen gefördert werden. Business Insider Deutschland. 29.08.18. Link: https://www.businessinsider.de/deutschland-droht-neue-investitionsruine-ein-grossprojekt-fuer-das-es-kaum-bedarf-gibt-soll-mit-millionen-gefoerdert-werden-2018-8
[20] Reay, David. „Germany doesn’t need Trump’s gas“. Handelsblatt Global. 13.09.18. Link: https://global.handelsblatt.com/opinion/germany-lng-us-natural-gas-trump-pipelines-963019
[21] Czechanowsky, Thorsten. „Entscheidung über deutsches LNG-Terminal soll dieses Jahr fallen“. Energate Messenger. 19.08.18. Link: https://www.energate-messenger.de/news/186198/entscheidung-ueber-deutsches-lng-terminal-soll-dieses-jahr-fallen De Carbonnel, Alissa. „Germany to build LNG plant in gesture to U.S. drive to sell more“. Reuters. 18.09.18. Link: https://www.reuters.com/article/us-eu-energy-usa-russia/germany-to-build-lng-plant-in-gesture-to-u-s-drive-to-sell-more-idUSKCN1LY25H
[22] Associated Press in Plymouth, Washington. „Five workers hurt after natural gas plant explosion in Washington state.“ The Guardian. 01. April 2014. Link: https://www.theguardian.com/world/2014/apr/01/five-injured-natural-gas-plant-explosion-washington

Brief als pdf

Blue Communities sind „in“ – im März Berlin, im Juni folgt Thessaloniki

5.6.2018

Seit dem 4.6.2018 ist Thessaloniki eine Blue Community. Wir gratulieren!
Hier die Liste der Blue Communities. Wir freuen uns über Zuwachs!

  • Thessaloniki, Griechenland
  • Paris, Frankreich
  • Berlin, Deutschland
  • Bern, Schweiz
  • Cambuquira, Brasilien
  • St. Gallen, Schweiz
  • University of St. Gallen, Schweiz
  • University of Bern, Schweiz
  • Ökumenischer Rat der Kirchen
  • Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Spiez, Schweiz
  • Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bern-Johannes Kirche, Schweiz
  • AEOPAS, Spanien

WIN! Thessaloniki becomes a blue community!
Brent Patterson
4.6.2018
Englischer Beitrag hier

Offener Brief: Keine Fracking-Pilotvorhaben in Niedersachsen und keine Gas-/Ölförderung in Wasserschutzgebieten

Niedersächsische Staatskanzlei
Herrn Ministerpräsidenten Stephan Weil
Planckstraße 2
30169 Hannover

17. Mai 2018
Offener Brief
Keine Fracking-Pilotvorhaben in Niedersachsen und keine Gas-/Ölförderung in Wasserschutzgebieten

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Weil,
mehrfach haben wir Sie in den letzten Jahren auf die negativen Folgen der Gas- und Ölförderung für die Umwelt, die Gesundheit sowie das Klima hingewiesen. Zahlreiche aktuelle wissenschaftliche Studien bestätigen dies.1
Die Bundesregierung hat mittlerweile rechtlich klargestellt, dass Fracking zur Gewinnung von Gas und Öl aus Schiefergesteinsschichten verboten ist. Lediglich vier Forschungsvorhaben sind in diesen Schichten grundsätzlich vorstellbar.

Investitionen in die weitere Ausbeutung fossiler Brennstoffe machen im Hinblick auf das bindend umzusetzende Pariser Klimaabkommen und die darin festgeschriebene Begrenzung der globalen Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius, besser noch auf 1,5°C, keinen Sinn. In dem beigefügten Schreiben des niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz vom 15.12.2017 wird konsequenterweise darauf verwiesen, dass die Möglichkeit, Fracking-Pilotvorhaben durchzuführen, in Niedersachsen nicht zum Tragen kommen wird.

Der niedersächsische Wirtschaftsminister, Herr Althusmann, hat jedoch kürzlich öffentlich geäußert, dass in Niedersachsen Fracking-Pilotvorhaben in Schiefergesteinsschichten nicht ausgeschlossen werden sollen.2
Diese neue Haltung verursacht unnötige Verunsicherung in der Bevölkerung und ist auch höchst kontraproduktiv, was den weiteren Dialog zwischen Politik und BürgerInnen hinsichtlich der bei Weitem noch nicht abgeschlossenen Debatte zur Gas-/Ölförderung im Allgemeinen in Niedersachsen betrifft.
Schließlich wurde im Koalitionsvertrag festgelegt, dass der Schutz des Trinkwassers absoluten Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen hat3. Dies muss ausnahmslos auch für den Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutz gelten.

Leider stellen wir fest, dass sich Politik und Industrie in Niedersachsen immer wieder komplett diametral zu den bestehenden Aussagen sowie dem bereits geltenden Rechtsrahmen verhalten. DEA plant sogar in einem Wasserschutzgebiet der Rotenburger Rinne nach Gas zu bohren4. Diese bedeutende überregionale Trink- und Grundwasserquelle wird auch durch ein weiteres Vorhaben von ExxonMobil gefährdet5. Die Industrie macht auch kein Geheimnis daraus, dass sie weiterhin auf Fracking in Deutschland setzt.6

Insofern ist es dringend notwendig, dass die Landesregierung klar zu ihrer Aussage steht, Probebohrungen in Schiefergesteinsschichten nicht zuzulassen.

Wir fordern Sie daher auf, sich klar gegen Fracking-Probebohrungen sowie den Trink- und Grundwasserschutz gefährdenden o.g. Vorhaben von DEA und ExxonMobil zu positionieren und die nötigen rechtlichen Schritte hierfür zu veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen

UnterzeichnerInnen:

  • Fracking freies Hessen n.e.V.
  • BI Saubere Umwelt & Energie Altmark
  • Bürgerinitiative Hände weg von Schwedeneck
  • BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen
  • IG Wiedau
  • Gemeinnützige Umweltschutzverein pro grün e. V. Paderborn
  • Wir gegen Fracking Lüneburg
  • Berliner Wassertisch
  • AG Fracking der BI Umweltschutz Lüchow Dannenberg e.V.
  • BI Fracking freies Bad Rothenfelde
  • Interessengemeinschaft gegen Gasbohren Tecklenburger Land (IGTL)
  • Abgefrackt Bündnis Weidener Becken gegen Fracking
  • Kein Fracking in der Heide
  • Aktionsbündnis No Moor Fracking
  • IG Fracking-freies Artland e.V.
  • BI gegen CO2-Endlager
  • BI für Gesundheit Hemslingen/Söhlingen
  • AK Fracking Braunschweiger Land
  • BI kein-frack-in-wf
  • AG Post-Fossil
  • BI Flecken Langwedel gegen Gasbohren
  • BI Lintler Geest gegen Gasbohren
  • BI No Fracking im Erdgasfeld Völkersen
  • BI Frackloses Gasbohren im Landkreis Rotenburg
  • BI Gemeinsam gegen Gas- und Probebohrungen am Niederrhein
  • BI Walle gegen Gasbohren
  • BI FrackingFreies Hamburg

Offener Brief als pdf

Offener Brief an Kaliforniens Gouverneur Brown

Sign the petition to tell Governor Brown to commit California to no new fossil fuels and put us on a path to real action on climate change and healthier communities.
April 11, 2018

Governor Edmund G. Brown
c/o State Capitol, Suite 1173
Sacramento, CA 95814
U.S.A.

Dear Governor Brown,

There is a significant gap between our current policies and what needs to be done to minimize the catastrophic impacts of climate change and meet the Paris Agreement goals you have championed. In September, as you welcome the world to San Francisco for the Global Climate Action Summit, you have an opportunity to set the new standard for global climate leadership.

We, the undersigned environmental, health, justice, faith, labor, community and consumer organizations from California and around the world, strongly urge you to champion a vision for California that looks beyond the oil and gas industry to a future that is safe and healthy for everyone. In order for us to support the summit, we call on you to:

1. Lead by announcing no new permits for oil and gas extraction, fossil fuel infrastructure, or petrochemical projects in California.

2. Set a global precedent by becoming the first oil producing state to announce a phase-out of existing production in line with the Paris climate goals, with a just and equitable transition that protects workers, communities, and economies, starting in places that are suffering most from the impacts of fossil fuel extraction.

You’ve stated numerous times that “time is running out” to solve the climate crisis. On this, we wholeheartedly agree. In the last year, we’ve watched our neighbors’ homes burn, waded through flooded streets and endured record-setting temperatures. In addition to climate impacts, oil and gas industry practices threaten public health, safety and our natural resources. We know that areas with more oil and gas development have higher community rates of asthma, preterm birth, birth defects, and acute illness complaints from residents. In California, and around the world, these impacts fall disproportionately on low-income communities and communities of color, exacerbating this health and justice crisis. And yet, California policy continues to ignore the extraction in our backyards, even after our state scientists made clear recommendations that would protect public health and our communities. This is unacceptable.

It is urgent that you set the state on a course to prevent further climate and community destruction. We must chart a path towards a just transition that protects workers and communities — both in these extractive industries and more broadly — and ensures living wage jobs that are safe for people and the planet.

As you’ve said for years on the global stage, there are few places on earth as well equipped as California to aggressively lead this change. Your leadership will not only help protect the health and safety of 39 million Californians, but also ensure a more equitable and healthy future for the billions of people around the world who look to you to pave the way. This, we hope, will be your legacy.

We look forward to your response,

Over 750 organizations
See full list at http://brownslastchance.com/signed-orgs/

Brief als pdf

Bislang unterzeichnet haben:

198 methods
350 Bay Area
350 Brooklyn
350 Chicago
350 Chico
350 Colorado
350 Columbia
350 Conejo/San Fernando Valley
350 Connecticut
350 DC
350 Eastside
350 Eugene
350 Humboldt
350 Kishwaukee
350 Long Beach
350 Maine
350 Marin
350 Michigan
350 New Orleans
350 PDX
350 Petaluma
350 Philadelphia
350 Rhode Island
350 Sacramento
350 San Diego
350 Santa Barbara
350 Santa Cruz
350 Seattle
350 Silicon Valley
350 Sonoma
350 South Bay Los Angeles
350 Triangle
350 Vermont
350.org
350.org América Latina
5 Gyres Institute
Abibiman Foundation
Acterra: Action for a Healthy Planet
Action Environnement Basses Laurentides
Afghanistan Environmental Experts Association
African American Nature & Parks Experience
African Climate Reality Project
Africans Deserve Reparations!
Alabama Environmental Council
Alameda County Interfaith Climate Action Network
Alaska Climate Action Network (AK CAN!)
Alaska Community Action on Toxics
Alaska’s Big Village Network
Albuquerque Center for Peace and Justice
Alianza Mexicana Contra el Fracking
All-Creatures.org
Alliance for Climate Education (ACE)
Alliance of Nurses for Healthy Environments
Allliance for Democracy (U.S.)
Alternativa Verda – Green Alternative
Amazon Watch
American Environmental Health Studies Project (AEHSP)
American Postal Workers Union, Greater Seattle Area Local 28
Amigos de la Tierra (Friends of the Earth Spain)
Amigos del Río San Rodrigo, A.C.
Animal Legal Defense Fund
Animals are Sentient Beings, Inc.
Animas Valley Institute
Antelope Valley Conservancy
Aqus Community Foundation
Arab Youth Climate Movement-Lebanon
Argentina sin Fracking
Arise for Social Justice
Asamblea de Gonzales
Asian Pacific Environmental Network
ASIBAMA/RJ – Associação dos Servidores Federais da Área Ambiental no Rio de Janeiro
Asociación de Cultura Popular Alborada
Asociacion de Usuarios del Agua de Saltillo AUAS
Asociación Potosina por la Dignidad Animal
Association PIERREDOMACHAL
Athens County (OH) Fracking Action Network
Australian Forests and Climate Alliance
Australian Marine Conservation Society
Ballona Creek Renaissance (BCR)
Bard Center for Environmental Policy
Battle Creek Alliance/Defiance Canyon Raptor Rescue
Bay Area Labor Committee for Peace & Justice
Bay Rising
Bayview Hunters Point Community Advocates
Beautiful Bengaluru
Beaver County (PA) Marcellus Awareness Community
Benedictine Sisters of Baltimore
Benicians for a Safe and Healthy Community
Berkeley Action Committee
Berkeley Citizens Action
Berks Gas Truth
Berliner Wassertisch
Beyond Copenhagen Collective
Beyond Extreme Energy
Big Reuse
BIMBA
Biodiversity First!
Biofuelwatch
Black Mesa Water Coalition
Bold Alliance
Breast Cancer Action
Buddhist Global Relief
Buddhist Peace Fellowship
Buffalo Field Campaign
Bus For Progress
CA Prison Moratorium Project
CA StateStrong
CA Urban Streams Alliance-The Stream Team, a Waterkeeper Alliance Affiliate
California Coast Protection Network
California Communities Against Toxics
California Environmental Justice Alliance
California Environmental Justice Coalition (CEJC)
California Federation of Teachers
California for Progress
California Nurses Association
California Partnership
California Public Health Association-North
California Young Democrats Environmental Caucus
Californians Against Fracking
Californians Against Waste
Californians for Alternatives to Toxics
Californians for Western Wilderness
Canadian Interfaith Fast for the Climate
Canadian Union of Postal workers
Canadian Unitarians for Social Justice
Carbon Market Watch
Carson Connected
Catholic Charities Diocese of Stockton
CatholicNetwork.US
Catskill Citizens for Safe Energy
Catskill Mountainkeeper
Center for a Sustainable Coast
Center for Biological Diversity
Center for Earth Ethics
Center for Environmental Health
Center for Environmental Transformation
Center for Environmentally Recycled Building Alternatives – CERBAT
Center for Food Safety
Center for International Environmental Law
Center on Race, Poverty and the Environment
Central California Asthma Collaborative
Central California Environmental Justice Network
Central Jersey Coalition Against Endless War
Central Valley Air Quality Coalition
Centro de Lengua y Cultura Zoque de Chiapas
Change Partnership
Chinese Progressive Association
Church Women United in New York State
Citizens Acting for Rail Safety – Winona MN
Citizens Acting for Rail Safety- LaCrosse
Citizens Acting for Rail Safety- Watertown, WI
Citizens Action Coalition of IN
Citizens Climate Lobby Canada
Citizens Coalition for a Safe Community
Citizens for a Clean Harbor
Citizens for Clean Water
Citizens for Safe Water Around Badger
Citizens For Water
Citizens United for Renewable Energy (CURE)
Citizens’ Climate Lobby – Pasadena Foothills chapter
City of San Luis Obispo
Ciudadanos Del Karso
Clean Water Action
CLEPSA – Centro Latinoamericano de Estudios Políticos, Sociales y Ambientales
Cleveland National Forest Foundation
Climate 911
Climate Action Monaro
Climate Action Network Canada
Climate Action Network Europe
Climate Action Network Japan
Climate Action Network Tanzania
Climate Action Now, Western MA
Climate Action Now!
Climate Change in Focus
Climate Change Network Nigeria
Climate Emergency Institute
Climate First!
Climate Foundation
Climate Hawks Vote
Climate Justice Alliance
Climate Justice at Union Theological Seminary
Climate Justice Project
Climate Justice Saskatoon
Climate Reality Project – Bay Area Chapter
Climate Reality Project – San Diego North Chapter
Climate Reality Project – San Francisco North Bay Chapter
Climate Reality Project NYC Metro Chapter
ClimateMama
Climatetruth.org
CNCD-11.11.11
Coal River Mountain Watch
CoalSwarm
Coastal Environmental Rights Foundation
Codepink Women for Peace, Golden Gate Chapter
Coesus – Coalición Latinoamericana contra el Fracking, por el Clima, Agua y Agricultura Sostenible
Coesus Brasil – Coalizão Não Fracking Brasil pelo Clima, Agua e Vida
Collectif Causse Méjean – Gaz de Schiste NON !
Collectif citoyen du Val-de-Travers Non aux forages d’hydrocarbures
Colorado Interfaith Power and Light
Coltura
Columban Center for Advocacy and Outreach
Columbia Riverkeeper
Columbus Community Bill of Rights
Comision Nacional en Defensa del Agua y la Vida
Committee to Bridge the Gap
Communities for a Better Environment
Communities for Sustainable Monterey County (CSMC)
Community Action for Healing Poverty Organization
Community Food and Justice Coalition
Comunidades Campesinas y Urbanas Solidarias
Concerned Health Professionals of NY
Congregation of Our Lady of Charity of the Good Shepherd, US Provinces
Congregation of St. Joseph – Justice Team
Conscious Elders Network
Consumer Federation of California
Consumer Watchdog
Coordinadora de Organizaciones Campesinas e Indìgenas de la huasteca potosina A.C.
Corporate Accountability
Corporate Europe Observatory
Counter Culture Labs
Courage Campaign
Crawford Stewardship Project
CREDO Action
Crockett-Rodeo United to Defend the Envirionement
Cultivate Oregon
Daily Kos
Damascus Citizens for Sustainability
Daughters of Our Lady of the Sacred Heart
Defenders of Mother Earth-Huichin
Defenders of Wildlife
Del Amo Action Committee
Democracy for America
Dia de la Terra Catalunya – Earth Day Catalonia
Dominican Sisters of Adrian, Michigan
Dominican Sisters of Blauvelt
Dominican Sisters of Mission San Jose
Dominican Sisters of San Rafael
Don’t Gas the Pinelands
Don’t Waste Arizona
Dooda (NO) Desert Rock Organization
Earth Day Network
Earth Ethics, Inc.
Earth Island Institute
Earth Matters
Earth Ministry/Washington Interfaith Power & Light
Earth Rights International
Earthjustice
Earthworks
East Bay Meditation Center
East Bay Young Democrats
East Yard Communities for Environmental Justice
Eastern Coyote/Coywolf Research
ECHO Action NH: #FossilFree603
Eco-Poetry. org
EcoAmerica
EcoEquity
EcoJustice Working Group Thomas Merton Center
Ecologistas en Acción
Ecology Center
Ecumenical Peace Institute / Clergy and Laity Concerned
Edmund Rice Centre for Justice and Community Education
El Pueblo Para el Agua y Aire Limpia de Kettleman City
Elder Creek Oak Woodland Preserve
Elders Climate Action
Elders Climate Action, Northern California Chapter
Electrify-BW
Elmirans and Friends Against Fracking
Encuentro Ciudadano Lagunero
Endangered Species Coalition
Energy Watch Group
Environment California
Environment Centre NT
Environmental Action Committee of West Marin
Environmental Defence Canada
Environmental Defense Center
Environmental Health Coalition
Environmental Health Trust
Environmental Protection Information Center
Environmental Stewardship Committee – New York Society for Ethical Culture
Équiterre
Esperanza Community Housing Corporation
ETC Group
EUROSOLAR Austria
Eurosolar Spain
Eyak Preservation Council
Fairbanks Climate Action Coalition
Faith Action for Animals
Faith Communities for a Sustainable Future (FaCT)
Family Farm Defenders
Farms Not Arms
FaunAccion
Federacion de Trabajadores Agua Potable Perú FENTAP
Feminist Task Force
Finance & Trade Watch
FÍS NUA
FOGH (Friends of Grays Harbor)
Food & Water Europe
Food and Water Watch
Food Democracy Now!
Food Empowerment Project
Food Shift
For Love of Water
Fossil Free California
Foundation Earth
Foundation for Environment and Agriculture
Foundation for Grassroots Initiatives in Africa (GrassRootsAfrica)
Frac Sand Sentinel
FracDallas
Frack Action
Frack Free Illinois
Frack Free Ohio
Frack Off Fife – Scotland – UK
Fracking Free Ireland
Fractivist.org
FracTracker Alliance
Franciscan Action Network
Franciscan Response to Fracking
Franciscan Sisters of the Atonement
Franciscan Sisters of the Poor, US Area
Fresh Air Vallejo
FreshWater Accountability Project
Fresnans Against Fracking
Friends Committee on Legislation of California
Friends For Environmental Justice
Friends of Bell Smith Springs
Friends of Harbors, Beaches and Parks
Friends of Nelson
Friends of the Earth – US
Friends of the Earth England, Wales and Northern Ireland
Friends of the Earth Europe
Friends of the Earth International
Friends of the Earth Ireland
Friends of the Earth Scotland
Friends of the Northern San Jacinto Valley
Friends of the Pogonip
Fund for Wild Nature
FUNDACION MADARIAGA
Fundacion Red Colombiana Para La Defensa de los Derechos Humanos, el medio Ambiente y la Paz
Fundacja Strefa Zieleni
Fundar, Centro de Análisis e Investigación AC
Future Generations Afghanistan
Futurewise
GAIA
Gas Free Seneca
Gasp
Gastivist Collective
Genesis Farm
Glendale Environmental Coalition
Global Catholic Climate Movement
Global Exchange
Global Justice Ecology Project
Global Muslim Climate Network
Global Witness
God’s Creatures Ministry/Coalition for Animals
Good Neighbor Steering Committee
Got Green
Grand Riverkeeper, LEAD Agency, Inc.
Grassroots Coalition
Grassroots Environmental Education
Grassroots Global Justice Alliance
Grassroots International
Gray Panthers San Francisco
Grayson Neighborhood Council
Great Old Broads for Wilderness
Greater Highland Area Concerned Citizens
Green 13
Green America
Green Council of Neighborhood Unitarian Universalist Church of Pasadena
Green for All
Green Party of Riverside County
Green Party of Santa Clara County
Green Way Society
Greenaction for Health & Environmental Justice
Greenbelt Climate Action Network
Greenfaith
GreenLatinos
Greenpeace Canada
Greenpeace International
Greenpeace USA
Grounded Guild
Guernsey County Citizens Support on Drilling Issues
Hands Across the Sand / Land
Hawai’i Institute for Human Rights
HealthyPlanet
Herbicide Free Cal
Hip Hop Caucus
Hollywood United
Holman United Methodist Church
Holy Spirit Missionary Sisters, USA-JPIC
Honor the Earth
Houston Climate Protection Alliance
Human Nature
Humanitarian Assistance for Mothers and Children Organization (HAMCO)
IAADA
Idle No More Michigan
Idle No More SF Bay
IHM Sisters Justice, Peace and Sustainability Office
iMatter
Indian Social Action Forum (INSAF)
Indigenous Environmental Network
Indigenous Healing Arts Alliance
Indivisible East Bay
Indivisible Lincoln City
Indivisible Los Angeles, CA-43
Indivisible Marin
Indivisible San Francisco
inNative
Inspiration of Sedona
Institute for Policy Studies Climate Justice Program
InterAmerican Clean Energy Institute
Intercongregational Voice on Climate Change in the Pacific
Interfaith Climate Action Network of the Interfaith Council of Contra Costa County, CA
International Marine Mammal Project of Earth Island Institute
Iowa Citizens for Community Improvement
IP3 (Indigeneous Peoples Power Project)
Jewish Climate Action Network
Jordan Cove Resistance Douglas County
Just Earth
Keep Sespe Wild
Kettle Range Conservation Group
Klamath Forest Alliance
KS Wild
KyotoUSA
La Asamblea Veracruzana de Iniciativas y Defensa Ambiental
La Union Hace La Fuerza
Labor Spring Organization
Labor/Community Strategy Center
Labour, Health and Human Rights Development Centre
League of Women Voters of California
League of Women Voters of the United States
Leave it in the Ground Initiative (LINGO)
Let’s Go Farm
Liberty Hill Foundation
Lighter Footprints
Liology Institute
Literacy for Environmental Justice
Little Lakes Sustainability Network
Living Future
Local Authority Western PA
Local Clean Energy Alliance
Long Island Activists
Los Padres ForestWatch
Love Leitrim
Mangrove Action Project
Marine Applied Research & Exploration
Marist Fathers Australia JPIC
Mazaska Talks
Medio Ambiente y Sociedad, A.C.
Mill Valley Community Action Network
Milwaukee Riverkeeper
Mission Blue/Sylvia Earle Alliance
Missionaries of the Sacred Heart Justice and Peace Centre
MLK Coalition of Greater Los Angeles
Mom Loves Taiwan Association
Moms Across America
Monmouth Community Climate Coalition
Mormon Environmental Stewardship Alliance (“MESA”)
Mothers Out Front
Movement for a People’s Party
Movement Generation Justice & Ecology Project
National Advocacy Center of the Sisters of the Good Shepherd
National Association of Professional Environmentalists (NAPE)
National Domestic Workers Alliance
National Family Farm Coalition
National Network for Immigrant and Refugee Rights
Native Organizers Alliance
Native Plant Conservation Campaign
NC WARN
Neighbors First
NEOGAP (Network for Oil and Gas Accountability and Protection)
Network of Spiritual Progressives
New Brunswick Anti-Shale Gas Alliance
New Energy Economy
New Jersey Tenants Organization
New Mexico Interfaith Power and Light
New York Climate Action Group
New York Progressive Action Network
New York Progressive Action Network of the Southern Finger Lakes (NYPAN-SFL)
New York Public Interest Research Group Fund (NYPIRG)
Newark Science and Sustainability Inc
NH Pipeline Resistance
NJ State Industrial Union Council
No Coal in Oakland
No Fracked Gas in Mass
North American Climate, Conservation and Environment
North County Watch
North Shore Action
Northeast Oregon Ecosystems
Northeast Organic Farming Association of New York
Northern Michigan Environmental Action Council
Northwest Atlantic Marine Alliance
Not Here, Not Anywhere
Noyo Food Forest
Nuclear Information and Resource Service
NYC H2O
NYC-DSA Climate Justice Working Group
O2 Bay Area green design network
Oakland Climate Action Coalition
Observatorio de Ecología Política de Venezuela
Observatorio de Expansión Minero Energética y Re-existencias
Observatorio Petrolero Sur
Occidental Arts and Ecology Center
Occupy Bergen County
Ocean Conservation Research
Ocean Protection Coalition
Ohio Valley Environmental Coalition
Ohlone Audubon Society
Oil Change International
On Behalf of Planet Earth
Ordinary Dharma
Oregon Physicians for Social Responsibility
Oregonians for Renewable Energy Progress
Other 98
Our Revolution
OWS Special Projects Affinity Group
Oxfam America
Pacific Callling Partnership
Pacific Coast Federation of Fishermen’s Associations
Pacific Environment
Pacific Islands Climate Action Network (PICAN)
Pakistan Fisherfolk Forum
Parents for the Planet
Parramatta Climate Action Network
Participatory Research Action Network- PRAN
Partnership for Global Justice
Partnership for Policy Integrity
Patriots From The Oil & Gas Shales
PAUSE – People of Albany United for Safe Energy
Pax Christi Australia
Peace and Freedom Party
Peace Roots Alliance
Peace, Justice and Action Committee-Tacoma Dominican Sisters & Associates
Peacemakers of Schoharie County
Pelican Media
Peninsula Interfaith Climate Action
Peninsula Peace and Justice Center
People Demanding Action
People Organized for Westside Renewal (POWER)
People, Not Pipelines
People’s Action
People’s Environmental Network, Sonora
Peoples Climate Movement NY
Pesticide Action Network
Pesticide Free ZoneUSA
Philly Neighborhood Networks
Physicians for Social Responsibility – Pennsylvania
Physicians for Social Responsibility LA
Physicians for Social Responsibility, Arizona Chapter
Planet Earth Arts
Planting Justice
Plataforma Ciudadana Zaragoza sin Fractura
Platform London
Plymouth Friends for Clean Water
PNM Shareholders for a Responsible Future
PODER
PolicyLink
Popular Resistance
PowerShift Network
Practical Action
Prairie Dog Pals
Prairiewoods Franciscan Spirituality Center
Presentation Sisters
Presente.org
Preserve Wild Santee
Pride at Work
Progressive Democrats of America
Progressive Democrats of America, New Jersey
Progressive Democrats of America, San Diego Chapter
Project Coyote
Project Harmony NYC
Project Survival Pacific
Protect Monterey County
Provincial Council Clerics of St. Viator
Public Citizen
Public Health Justice Collective
Puget Sound Advocates for Retirement Action
PUSH Buffalo
PUSH SVERIGE
Rachel Carson Council
Radical Independence Campaign East Kilbride
Rainforest Action Network
Rapid Decarbonization Group
Rapid Shift
Reacción Climática
Reach Out America
Redeemer Community Partnership
Reedsburg Area Concerned Citizens
Religious Ministries Fund
Religious of the Sacred Heart
Religious of the Sacred Heart of Mary, Western American Province
Religious of the Sacred Heart, Graduate Theological Union
Resist Spectra
Responsible Drilling Alliance, (RDA)
Restore the Delta
Rhode Island Interfaith Power & Light
Richmond Trees
Right2Water-CORK
RIM Youth Climate Movement
Rising Tide North America
River Guardian Foundation
ROAR (Religious Organizations Along the River)
Rochester Defense Against Fracking
Rogue Climate
RootsAction.org
Rootskeeper
S.S.J. Earth Center
S.T.A.N.D. L.A.
Sacramento Buddhist Meditation Group
Sacramento Dharma Center
Safe Energy Rights Group (SEnRG)
San Benito Rising
San Bernardino Valley Audubon Society
San Diego Coastkeeper
San Francisco Baykeeper
San Francisco Green Film Festival
San Francisco Green Party
San Jose Friends Meeting (Quaker church)
San Luis Valley Ecosystem Council
SanDiego350
Sane Energy Project
Santa Barbara Standing Rock Coalition
Santa Cruz Climate Action Network
Santa Rosa Junior College Sustainability Committee
Save Ballona
Save Our Shores
Save Our Sky Blue Waters
Save Porter Ranch
Sciencecorps
SCOPE
SEED (Securing Economic and Energy Democracy in SW NM)
Seneca Lake Guardian, a Waterkeeper Alliance Affiliate
Sequoia ForestKeeper
ShaleshockCNY
Shem Center for Interfaith Spiritulality
Sinsinawa Dominicans Peace and Justice Office
Sisters and Brothers of Immigrants, Inc.
Sisters of Bon Secours USA
Sisters of Charity – Halifax
Sisters of Charity Federation
Sisters of Charity of Nazareth Congregational Leadership
Sisters of Charity of Nazareth Western Province Leadership
Sisters of Charity of Seton Hill U.S. Province Leadership Team
Sisters of Charity of the Blessed Virgin Mary
Sisters of Mercy
Sisters of Mercy Ecology
Sisters of Mercy of the Americas – West Midwest Community Leadership Team
Sisters of Mercy of the Americas’ Institute Leadership Team
Sisters of Mercy South Central Community
Sisters of Mercy, Mid-Atlantic Community
Sisters of Saint Joseph of Chestnut Hill, Philadelphia, PA
Sisters of St Joseph
Sisters of St. Dominic of Caldwell
Sisters of St. Francis of Philadelphia
Sisters of St. Francis, Redwood City
Sisters of St. Joseph of Rochester
Sisters of the Good Shepherd, San Francisco
Sisters of the Presentation, Dubuque
Sisters of the Presentation, SF, CA
SLO CLEAN WATER
Slow Food Western Slope
Snitow-Kaufman Productions
SoCal 350 Climate Action
Society of the Sacred Heart, USC Province
Softwarehouse Corporation
Soil Not Oil Coalition
Solutions Project
South Bay Progressive Alliance
South Florida Wildlands Association
Southern California Public Health Association
Southern California Watershed Alliance
Southwest Environmental Center
Spokane Riverkeeper
Stand.earth
Stanford Environmental Law Society
Stop Fracking Long Beach
Stop NY Fracked Gas Pipeline
Stop Petróleo Vila do Bispo
Stop the Algonquin Pipeline Expansion
Sunflower Alliance
Sunrise Bay Area
Sunrise Boston
Sunrise Movement
Surfrider Foundation
Surfrider Foundation Los Angeles Chapter
Sustainable Arizona
Sustainable Energy & Economy Network
Sustainable Energy Group
Sustainable Marin
Sustainable San Mateo County
Sustainable World Coalition
SustainUS
System Change Not Climate Change
System Change not Climate Change – Bay Area
Tadbeer Consultancy and Research Organization
Take Back the Tap at Central Michigan University
Tar Sands Action Southern California
Texas Campaign for the Environment
Texas Drought Project
The Alliance for Appalachia
The Black Heritage Museum & Cultural Center, Inc.
The Carbon Underground
The City Project
The Greenlining Institute
The Lands Council
The Leap
The Natural History Museum
The Oakland Institute
The River Project
The Shalom Center
The Trust for Public Land
The Ventura County Climate Hub/Ventura350
The Wild Oyster Project
Therapists for Peace & Justice
Think Beyond the Pump
Third World Network
Thomas Berry Forum for Ecological Dialogue at Iona College
TierrActiva
Tikkun Magazine
Tikkun Olam Chavurah
Topanga Peace Alliance
Toxics Information Project (TIP)
TOXISPHERA Environmental Health Association
Transit Riders Union
Transition Albany
Transition Berkeley
Transition Initiative Kenora
Transition Palo Alto
Transition Pasadena
Transition Town Manchester
Transition US
Trenzando Ilusiones
Tri-City Ecology Center
Tri-Valley CAREs
Turtle Island Restoration Network
UAW Local 5810
UK Youth Climate Coalition
UNANIMA International
Unitarian Universalist Congregation of Marin
Unitarian Universalist Ministry for Earth
Unitarian Universalist Service Committee
United for Action
United Methodist Women
United Methodist Women, Democratic Republic of Congo
United Mission to Nepal
United Native Americans
Upaya Zen Center
Uplift
Uplift Syracuse
Upper Valley Affinity Group
Upstream Policy
Urban Habitat
Urgewald
Utah Physicians for a Healthy Environment
UTEP Green Team
Vegans & Vegetarians of Alberta
Vermont Interfaith Power & Light
Vermont Public Interest Research Group
Wall of Women Colorado
Wasser In Bürgerhand (WIB)
Water Defense
WATERSPIRIT
Weekapaug Green of Rhode Island
Wellstone Democratic Renewal Club
West Berkeley Alliance for Clean Air and Safe Jobs
West County Toxics Coalition
West Oakland Environmental Indicators Project
Western Watersheds Project
Wild Horse Education
Wild Nature Institute
WILDCOAST
WildEarth Guardians
Willits Economic Localization
Windfall Ecology Centre
Winyah Rivers
Wishtoyo Chumash Foundation
Women’s Earth and Climate Action Network, International (WECAN)
Women’s Environment and Development Organization
Women’s International League for Peace and Freedom, Santa Cruz Branch
Xinhāi DH Sierra Otomi Tepehua
Xochipilli Latino Men’s Circle
Xun Biosphere Project
Yolano Climate Action
Yolo Interfaith Alliance for Climate Justice
Yolo MoveOn
Youth United for Community Action
YouthNet for Climate Justice
ZERO – Associação Sistema Terrestre Sustentável
Zero Waste Bahia Blanca

Brief von 80+ Organisationen: Keine Unterstützung des EU-Parlaments für fossile Brennstoffe

Brief (pdf) von 80+ Organisationen: Keine
Unterstützung des EU-Parlaments für
fossile Brennstoffe
Montag, 12. März 2018

Sehr geehrte Abgeordnete,
Wir schreiben Ihnen bezüglich einer Prioritätenliste für die Infrastruktur (Liste der Projekte von gemeinsamem Interesse, Englisch PCI). Auf der nächsten Plenartagung des Europäischen Parlaments im März kommt ein Einspruch gegen die derzeitige Form dieser Liste zur Abstimmung, und Sie haben die Möglichkeit, diesen Einspruch zu unterstützen.
Wir möchten Sie für diese Prioritätenliste sensibilisieren, da sie über 100 Projekten mit fossilen Brennstoffen höchste nationale Bedeutung einräumt.
Zwar enthält die Liste auch Elektrizitätsprojekte, es gibt aber eine sehr hohe Anzahl an fossilen Gasprojekten. Wenn diese kostspieligen Projekte realisiert werden, laufen sie Gefahr, die Erreichung der Globalen Pariser Klimaverträge zu untergraben, welche die EU 2016 ratifiziert hat. Fossiles Gas, oder auch „Erdgas“ genannt, emittiert bei der Verbrennung erhebliche Mengen an CO2 und verliert Methan, ein starkes Treibhausgas, das 87-mal stärker ist als CO2.[1] Daher ist Gas keine Lösung für die Klimaprobleme und eine Priorisierung dieses fossilen Brennstoffs droht den Klimawandel zu verschärfen.[2] Die Prioritätenliste zielt darauf ab, mehr als 100 Gasinfrastrukturprojekte in das europäische Gasnetz aufzunehmen und in Betracht zu ziehen, diese Projekte mit EU-Steuergeldern zu finanzieren. In den meisten Fällen besteht jedoch kein Bedarf an weiteren Pipelines, Verdichterstationen und Gasterminals: In den meisten Mitgliedstaaten gibt es in hohem Maße Überkapazitäten und viele ungenutzte Anlagen. Die Gasinfrastruktur ist für einen Betrieb auf 40, 50 oder mehr Jahre ausgelegt, und eine Gasprioritätsliste birgt das Risiko, dass in großem Umfang Vermögenswerte verloren gehen. Die Kosten für diese teuren, nicht benötigten Infrastrukturen laufen Gefahr, von den europäischen Bürgern getragen zu werden.
Das Europäische Parlament ist an der Erstellung dieser Liste nicht beteiligt, und es besteht ein deutlicher Mangel an Transparenz bei der Auswahl der Projekte. Dies ist äußerst problematisch, zumal der bestimmende Akteur bei der Gestaltung dieser Prioritätenliste die Gaswirtschaft selbst ist. Dieser schwerwiegende Interessenkonflikt führt zu einer Liste von Projekten, die eindeutig nicht mit den bestehenden Bedürfnissen und der Realität der Klimaentwicklung in Einklang stehen.
Der Einspruch gegen diese Liste gibt der Europäischen Kommission das Mandat, ihre Liste der Gasprojekte zu ändern, nicht aber die anderen Projekte. Er zielt darauf ab, Projekte zu schützen, die den Übergang zu 100% erneuerbaren Energien und Energieeffizienz wirklich unterstützen.
Wir fordern Sie daher auf, gegen die Liste in ihrer jetzigen Form Einspruch zu erheben und die Kommission aufzufordern, eine neue Liste im Einklang mit den europäischen Klima- und Energiezielen zu erstellen.
Mit freundlichen Grüßen,

Food & Water Europe
Friends of the Earth Europe

Im Namen von:
Europaweite Organisationen:
350.org, Europe
Clean Adriatic Sea Alliance, Europe
Climate Action Network (CAN) Europe
Corporate Europe Observatory, Europe
Counter Balance, Europe
EKOenergy, Europe
Green Budget Europe, Europe
Greenpeace EU, Europe
HEAL – Health and Environment Alliance, Europe
Justice and Environment, Europe
The Gastivists Collective, Europe
Transport & Environment, Europe

Internationale Organisationen
Germany Energy Watch Group
Oil Change International
Transnational Institute (TNI)

Europäische Organisationen:
Österreich
Attac Austria
Finance & Trade Watch
GLOBAL 2000
“System Change, not Climate Change!”

Kroatien
Greenpeace Croatia
Jadranski zid, Split
Nonprofit civic initiative NAŠ Jadran
Zaustavimo TTIP
Zelena akcija/Friends of the Earth Croatia

Finnland
Friends of the Earth Finland – Maan ystävät

Frankreich
Attac France
Collectif contre le gazoduc transfrontalier STEP MidCat
L’association PIERREDOMACHAL
Les Amis de la Terre

Deutschland
Abgefrackt Bündnis Weidener Becken gegen Fracking
Aktionsbündnis No Moor Fracking
Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land
Berliner Wassertisch
BI Gemeinsam gegen Gas- und Probebohrungen am Niederrhein
Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND)
Bürgerinitiative FrackingFreies Hamburg
Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.
BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen
Deutsche Umwelthilfe (DUH)
FAIRändern e.V.
Frackloses Gasbohren im Landkreis Rotenburg
Leave it in the Ground Initiative (LINGO)

Ungarn
Clean Air Action Group

Irland
FÍS NUA
Fracking Free Ireland
Friends of the Earth Ireland
Keep Ireland Fracking Free
Not Here, Not Anywhere
People’s Climate Clare
Safety Before LNG

Italien
Legambiente Onlus

Luxemburg
Friends of the Earth Luxembourg, Mouvement Ecologique

Niederlande
Friends of the Earth Netherlands, Milieudefensie

Polen
Polski Klub Ekologiczny/Friends of the Earth Poland

Portugal
ZERO – Associação Sistema Terrestre Sustentável

Slowenien
Focus Association for Sustainable Development

Spanien
350BCN
Amigos de la Tierra
Asociación de Cultura Popular Alborada
Associació de Naturalistes de Girona
Berriztu, Basque Country
Comité Cidadán de Emerxencia da Ría de Ferrol, Galicia
Ecologistas en Acción
Fracking Ez, Basque Country
Instituto Internacional de Derecho y Medio Ambiente (IIDMA)
No Mes Gas Barcelona
Observatorio Crítico de la Energía
Observatori del Deute en la Globalització
Plataforma Cantabria por lo Público y Sin Recortes
Plataforma Ciudadana Zaragoza sin Fractura
Plataforma por un Nuevo Modelo Energético
Plataforma Resposta al Midcat
Xarxa per la Sobirania Energètica

Schweden
Fossilgasfällan
PUSH Sweden

Schweiz
fossil-free.ch

Vereinigtes Königreich
Friends of the Earth England, Wales and Northern Ireland
Platform
Reclaim the Power
UK Youth Climate Coalition

Nicht-Europäische Organisationen
North Country 350 Alliance, New York, USA
The Upper Valley Affinity Group, Vermont, USA

[1] https://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg1/WG1AR5_Chapter08_FINAL.pdf
[2] https://www.research.manchester.ac.uk/portal/en/publications/natural-gas-and-climate-
change(c82adf1f-17fd-4842-abeb-f16c4ab83605).html
[3] http://eur-lex.europa.eu/legal-content/en/TXT/?uri=CELEX:32013R1316
[4] For more information on this issue:
http://www.foeeurope.org/sites/default/files/extractive_industries/2017/entso-
g_fossil_free_europe_report_vfinal.pdf

Brief als pdf

Neuer Wasserfilm: Der geheime Wasserkrieg in Europa

UP TO THE LAST DROP – Teaser from Small Planet Productions on Vimeo.

A Yorgos Avgeropoulos film

„At a time when Europe is going through a crisis that is not solely economical but also a crisis of moral values, millions of European citizens demand a response to a crucial question: is water for the European Union a commercial product or a human right? Until today, the European Institutions have not given a clear answer. The EU has still to recognize water as a human right, as the UN did in 2010.
At the same time, cities, regions and countries all around the world are increasingly rejecting the water privatization model they had adopted for years and are remunicipalizing services in order to take back public control over water and sanitation management. In Europe, the majority of the cases have been recorded in France, home of the most powerful and influential private water multinational companies of the planet. Nine cases have been recorded in Germany.
Although Berlin and Paris have recently taken back public control over their water services, the financial and political European elites are demanding from Greece, Portugal and Ireland to privatize their public water systems. Provisions about water can be found in every M.o.U, Greece, Ireland and Portugal have signed with the Troika and it’s a common stipulation provided in every bailout agreement signed between the debt-ridden countries and their lenders.
Up To The Last Drop follows the money and the corporate interests during a period of four years in thirteen cities of six EU countries. It’s a documentary film about water that reflects contemporary European values and the quality of the current European democracy.“

Eine aktuelle Detailanalyse unseres „Wasserkrieges“ findet man hier